HELSINGHAUSEN/KREUZRIEHE (Ka) Das vergangene Jahr begann mit dem Orkan Kyrill stürmisch, eröffnete Ortsbrandmeister Markus Brandt die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Helsinghausen-Kreuzriehe und benannte fünf Einsatzstellen im Ort. Der Jahresauftakt begann mit theoretischen Unterrichtseinheiten wie auch mit Übungen an größeren Objekten, wie das Romantik Hotel Schmiedegasthaus Gehrke und das Medicare. An gleich drei Einsätze an einem Tag erinnerte der Ortsbrandmeister und nannte das Abstreuen einer Ölspur, ein Fehlalarm, der durch eine Brandmeldeanlage ausgelöst wurde und die Wasserbeseitigung in einem Keller.
Der mit Abstand traurigste und schwierigste Einsatz galt dem Unglück an dem Bahnübergang in Hohnhorst, wo eine S-Bahn einen Pkw erfasste. Für vier Menschen kam jede Hilfe zu spät. Die Rheumaklinik hatte auch im vergangenen Jahr die Nase vorn, wenn es um Fehlalarme ging. Nicht nur regelmäßig verteilt auf das Jahr, sondern gleich mehrere Tage hintereinander und selbst Weihnachten hielt die Klinik die Feuerwehr in Atem. Nicht wissend, ob es sich um Fehlalarme oder um den Ernstfall handelt rücken die Kameraden zu jeder Tages- und Nachtzeit aus, um sofort ihren Auftrag zu erfüllen.
Das Thema "Fehlarme durch Brandmeldeanlagen" sorgt jährlich für Unmut bei den Feuerwehren, denn sie stellen eine psychische Belastung der Einsatzkräfte dar. Einen klaren Sieg hatten die Kameraden beim internen Biathlon der Vereine zu verzeichnen und entschieden dank der Brüder Eick den Wettbewerb für sich, freute sich Brandt. Auf eine gute Kooperation legen die Wehren besonders großen Wert, denn ein gutes Zusammenspiel
wird im Ernstfall abverlangt. So bewies auch die starke Rauchentwicklung in einem Restaurant, bei der die Wehren aus Bad Nenndorf, Rodenberg, Riehe, Riepen, Haste, Waltringhausen und Helsinghausen-Kreuzriehe ausrückten beste Teamarbeit.
Der Ortsbrandmeister verwies auf die gute Ausbildung und die vorbildliche Kameradschaft, die zum erfolgreichen Einsatzgelingen beitrugen. Die anschließenden Wahlen betrafen den Gruppenführer Stephan Podratzky, den Atemschutzgerätewart Mirko Seifert und den stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart Dennis Feil.
Die Übernahme in die Aktive Wehr galt Rene Ohrmann und auf Beförderungen durften nach erfolgreichen Prüfungen zum Hauptfeuerwehrmann Ralf Teuteberg und Simon Dammann, zum Löschmeister Stephan Podratzky und Dennis Stronczik und zum 1. Hauptlöschmeister Frank Schröder blicken. Foto: ka
Ortsbrandmeister Markus Brandt (re.) nimmt mit herzlichem Handschlag Rene´Ohrmann in die aktive Wehr auf.
Nach erfolgreich absolvierten Prüfungen werden Frank Schröder zum 1. Hauptlöschmeister, Ralf Teuteberg zum Hauptfeuerwehrmann, Stephan Podratzky und Dennis Stronczik zum Löschmeister sowie Simon Dammann zum Hauptfeuerwehrmann befördert.