1. WGS macht mobil gegen die Verkaufsflächenausweitung

    Ein Drittel der gesamten Verkaufsfläche der Stadt an der Bahnhofstraße?

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    RINTELN (ste). WGS-Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser weist darauf hin, dass entgegen der Berichterstattung der Bauausschuss gerade nicht einstimmig für die geplanten weiteren 5.500 Quadratmeter Verkaufsfläche an der Bahnhofstraße gestimmt hat.

    "Richtig ist vielmehr, dass CDU und WGS gegen diese Planung gestimmt haben, da die SPD zu einer Vertagung im Bauausschuss nicht bereit war, und wir das große Risiko sehen, dass bei einer derartig massiven Verkaufsflächenausweitung das geplante Klosterkarree den Bach runtergeht", so Neuhäuser. Und weiter: "Schließlich können die Bürgerinnen und Bürger bei sinkenden Realeinkommen und steigenden Abgaben jeden Euro nur einmal ausgeben!"

    Am ehemaligen Güterbahnhof in der Nordstadt soll ein neues Einkaufszentrum entstehen. Die WGS will ebenso wie die FDP allerdings eine vordringliche Verwirklichung des Klosterkarrees.

    Neuhäuser weist auch darauf hin, dass die Rintelner Innenstadt nach dem eingeholten Gutachten Gesamtverkaufsflächen von 15.400 Quadratmeter hat. "Ein Drittel der Gesamtverkaufsflächen der Innenstadt nun an der Bahnhofstraße neu zu bauen, da kann sich jeder ausrechnen, wie es dann mit der Innenstadt weiter geht!"

    Ebenso wie Paul-E. Mense von der FDP vertritt er die Auffassung, mit erster Priorität das Klosterkarree zu verfolgen und nicht an der Bahnhofstraße ein neues Zentrum ohne jede Anbindung an die Innenstadt durchzudrücken. Foto: ste

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