RINTELN (ste). Die Pressemeldung der CDU ließ nach dem Fax von Kloster-Karree-Investor Werner Muntau nicht lange auf sich warten. Muntau hatte (SW berichtet an anderer Stelle) Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz am Freitag letzter Woche gefaxt, dass er Chancen für beide Projekte (an Bahnhofstraße und Kloster-Karree) sehe und sich eine Versachlichung der öffentlichen Diskussion wünsche.
Jetzt doch Geschlossenheit für die beiden Rintelner Großprojekte Bahnhofstraße und Kloster-Karree. Die CDU/FDP sieht sich in ihrer Auffassung durch die öffentliche Mitteilung des Investors Werner Muntau bestätigt. Der gelb unterlegte Bereich zeigt in etwa den zu überplanenden Bereich.
CDU Fraktionsvorsitzender Dr. Marc Lemmermann schreibt dazu, dass die Diskussion über die Chancen und Möglichkeiten der beiden Projekte bereits in der letzten Woche für die CDU/FDP Fraktion ihr inhaltliches Ende nach einem abschließenden Gedankenaustausch mit der Volksbank fand. "Entscheidungen dieser Tragweite können nicht von heute auf morgen gefällt werden", so Lemmermann.
In vielen Gesprächen holten sich die Fraktionsmitglieder Informationen ein, unterstützt von der öffentlichen Mitteilung des Investors des Kloster-Karrees. Eine Auffassung, die sich auch schon in der CDU gebildet hatte. "Mit der Umsetzung des Projekts Bahnhofsstraße können nun langjährige Forderungen der CDU zum Teil kostenneutral umgesetzt werden", freut sich Lemmermann. Der Investor "Profilia" werde dort einen Kreisel bauen und die ersten 150 Meter einer West-Ost-Tangente erstellen. "Dies sind die ersten Schritte zur Entlastung des Verkehrs Bünthe/Konrad-Adenauer-Straße", so Lemmermann weiter.
Durch Grundstücksverkäufe der Stadt an Profilia würden Gelder in Höhe von gut 300.000 Euro frei. Diese könnten nach Auffassung der CDU zur Förderung von Infrastrukturmaßnahmen beim Kloster-Karree genutzt werden. Lemmermann betont:
"Die CDU/FDP Fraktion begrüßt ausdrücklich die Bemühungen von Profilia. Durch dieses Projekt, dass den Wirtschaftsstandort Rinteln stärkt und einen städtebauliches Problemgebiet beseitigt, erhält die Stadt insgesamt einen finanziellen Vorteil von über 1,2 Millionen Euro.
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