1. Duschräume werden saniert

    Fachausschuss: Separate Räume für Nachwuchs-Fußballerinnen / Geschätzte Kosten circa 15 000 Euro

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    RODENBERG (pd). So wie es die Sportgemeinschaft Rodenberg in einem Antrag an die Verwaltung und den Bauausschuss der Stadt formuliert hat, soll es nun umgesetzt werden: Die Duschräume im Sportheim werden einer umfassenden Sanierung unterzogen. Auch mit dem Ziel, getrennte Duschräume für die aufstrebende Mädchen-Fußballsparte zu erhalten. Die bislang ermittelten Kosten für die Errichtung von Trennwänden in jedem Duschraum, das Entfernen alter Wachtische und die Installation neuer Duschköpfe und Mischbatterien liegen bei 15 000 Euro.

    Bevor sich der Bauausschuss der Stadt mit dem Thema "Sanierung der Duschräume" befasste, stand eine Besichtigung der Räumlichkeiten im Rodenberger Sportheim an. Vertreter der SG Rodenberg waren dabei anwesend, um ihren Antrag auf Abtrennung von Duschräumen und Sanierung der Sanitäranlagen näher zu erläutern. Danach ging es zu Aussprache in den Tennisraum, der zurzeit saniert wird. Nach Auskunft von Arno Fatzler von der Bauverwaltung stehe dort als nächstens der Austausch einer großen Flügeltür an. Die Fenster bleiben erhalten. Die Kosten für die gesamten Arbeiten, die auch das Anbringen einer neuen Decke einschließt, bezifferte der Fachmann auf rund 14 000 Euro.

    Carsten Schulz (CDU) machte keinen Hehl aus seinem Unmut über die überplanmäßigen Ausgaben gleich zu Beginn des neuen Haushaltsjahres. "Mir wird dabei schon ganz anders", brachte der CDU-Fraktionssprecher seine Gemütslage zu dem Thema auf den Punkt. Auch Wilhelm Hartmann (SPD) äußerte seine Zweifel, ob denn die Abtrennung der Duschräume überhaupt notwendig wäre. Er habe bislang nichts von Mädchen-Fußballmannschaften bei der SG Rodenberg gehört. Dirk Hoffmann von der Fußballsparte blieb nicht lange eine Erklärung schuldig. Die SGR könne seit anderthalb Jahren eine reine Mädchenmannschaft vorweisen. Und außerdem käme die Umgestaltung und Sanierung der 25 Jahre alten Sanitäreinrichtung allen Mannschaften zugute. Man müsse bedenken, dass bei Jugendturnieren viele Teams, Jungen- und Mädchenmannschaften, auf der Sportanlage zu Gast wären. Bislang kann die SGR zwei Duschräume für die Fußballer und einen für die Tennissparte vorweisen.

    Wie denn die Forderungen der Vereine grundsätzlich mit dem Wunsch nach einer neuen Sporthalle in Einklang gebracht werden könne, wollte Volker Dahle (CDU) wissen. Ihn interessierte auch, ob man die Eigenleistungen der SG Rodenberg in Euro beziffern könne.

    Eindeutige Antworten hatte auch Stadtdirektor Uwe Heilmann nicht parat. In Gesprächen mit Vereinsvorständen vor geraumer Zeit habe man darüber diskutiert, "wo es überhaupt hingehen solle". Alle Vereine seien angehalten, ihre Anträge bis zum 31. Oktober eines jeden Jahres einzureichen. Der Antrag der SGR sei aber schon älter, stellte Heilmann heraus.

    Beim Thema "Hallen-Neubau" müsse nach Auffassung des Stadtdirektors auch die sich verändernde Schullandschaft beobachtet werden.

    Die Einrichtung von Ganztagsschulen oder der Umzug der Förderschule nach Rodenberg würden eine Rolle spielen. Außerdem fehle der Stadt eigener Grund und Boden, um dort eine neue Sporthalle errichten zu können. Ohne Zweifel würden die Reserven schmelzen, das Geld werde immer weniger. Der Haushalt sei vorsichtig ausgelegt. Trotz der Vorbehalte einiger Ratsvertreter stimmten der Ausschuss schließlich bei einer Enthaltung für die Sanierung und den Umbau der Duschräume.

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