1. Früh übt sich, wer ein Meister werden will

    Grundschüler und Gymnasiasten lernen gemeinsam russisch

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    STADTHAGEN (mr). Wer einmal versucht hat, russisch zu lernen, der weiß, dass schon das Erlernen der Schrift eine Herausforderung ist. Nicht für die zehn Schüler der Grundschule Am Sonnenbrink und des Ratsgymnasiums (RGS), die im Gemeinschaftsunterricht einmal die Woche in der Grundschule hocken und wissbegierig die Informationen ihrer Lehrerin Lydia Bichert aufsaugen.

    Seit zwei Jahren gibt sie herkunftsprachlichen Unterricht an der Schule. Die zusätzliche Arbeitsgemeinschaft (AG) Russisch startete auf Initiative des Schulleiters Heinrich Frommeyer, RGS. Schulleiterin Petra Ammon, Grundschule Am Sonnenbrink, und Rainer Neumann-Buchmeier, Lehrer am RGS, sind sehr zufrieden mit der Kooperation ihrer beiden Schulen. Seit einem halben Jahr sind zehn weitere Schüler beider Schulen aus den vierten bis sechsten Klassen dabei, die russische Sprache zu erlernen. Viele der "alten" und "jungen" Hasen sind "erblich vorbelastet". Teilweise sprechen die in Deutschland geborenen Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern russisch, wie die neunjährige Veronika zum Beispiel. Teilweise verstehen sie es lediglich und möchten es nun auch sprechen lernen. Manche Schüler haben keine russischen Verwandten und lernen russisch, "um mehr Sprachen zu sprechen als nur Englisch", begründet der zehnjährige Ole seine Entscheidung, Russisch zu lernen. Ganz eifrig seien die Fortgeschrittenen bei der Sache, beobachtet Bichert ihre Schützlinge, die oft schon vor dem Unterrichtsbeginn da sind und loslegen wollen. Lebhaft und abwechslungsreich gestaltet die Lehrerin den Unterricht. Und die Schüler machen engagiert mit. Foto: mr

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