1. Der Bau des letzten Teilstücks beginnt

    Bereits Ende Februar erste Arbeiten zum Brückenbau für die Nord-Ost-Tangente

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    STADTHAGEN (ih). Der Bau des letzten Teilstücks der Nord-Ost-Tangente (NOT) beginnt in den nächsten Wochen. Zwischen Industriestraße und Dülwaldstraße läuft die 1750 Meter lange Trasse. Dabei passiert sie die Bahnstrecke Hannover-Minden. Die Stadt Stadthagen hat bereits den Auftrag zum Brückenbau erteilt. Wenn die Baumaschinen und Arbeiter kommen, legen sie zunächst Hand an eine Baustraße. Die vorbereitenden Maßnahmen sollen bereits im April abgeschlossen sein, sodass dann der Brückenbau beginnt. Ab August rechnen die Planer für die Arbeiten an dem Straßenstück. Im kommenden Jahr soll das verbindende Element der Umgehungsstraße fertig gestellt sein.

    Zum Ende des Monats soll der letzte Bauabschnitt (gelb) der Nord-Ost-Tangente begonnen werden. Die Trasse schließt an die Industrie an, quert mit einer Brücke die Bahnstrecke, kreuzt im weiteren Verlauf die Probsthäger Straße bevor sie in die Dülwaldstraße mündet.

    Bürgermeister Bernd Hellmann verwies ausdrücklich darauf, dass die Diskussionen um die Bahnstrecke aus der Vergangenheit berücksichtigt worden seien. "Die politische Sachlage ist geklärt," sagte Hellmann. Es gäbe keine konkrete Aussage über eine veränderte Trassenführung seitens der Deutschen Bahn. Das Unternehmen werde zudem in den Brückenbau eingebunden.

    Der geplante Abschnitt läuft nach der Bahnstrecke auf die Probsthäger Straße zu, kreuzt sie auf Höhe eines Sanitärgeschäftes. An die bereits fertig gestellten Kreuzung Am Hellweg / Dülwaldstraße schließt die Trasse an und verbindet damit die Entlastungsstraße.

    Die Anwohner der Lüdersfelder Straße dürften sich freuen, denn diese wird für den Durchgangsverkehr gesperrt. Lediglich auf Schusters Rappen oder mit dem Fahrrad geht es dann auf der alten Strecke in Richtung Innenstadt. Zwei Lärmschutzwälle werden dazu parallel, aber etwas versetzt gebaut.

    Den Lärmschutz für die Wohngebiete hat das Bauamt eingeplant. Gerd Hegemann, Bauamt, verwies im Gespräch auf den differenzierten Lärmschutz für die Anlieger. Bepflanzung, Wälle und Wände ziehen sich entlang der neuen Trasse. Hegemann erwartet eine "drastische Entlastung" auch für die Probsthäger Straße und die Teichstraße. Es sei allerdings ein Irrtum zu glauben, dass der Verkehr ganz aus der Innenstadt verschwinde. Zum Vergleich zog Hegemann die Habichhorster Straße heran. Hier würden täglich 14000 Kraftfahrzeuge unterwegs sein. Für das neue Teilstück prognostiziert Hegemann ein Aufkommen von circa 7000 Fahrzeugen. Bis 2010 muss die neue Straße komplett fertig und abgerechnet sein. Denn nur bis dahin sind Förderungen vom Land Niedersachsen bis zu 80 Prozent möglich. "Ohne die ginge es nicht", betonte Hellmann angesichts eines Gesamtvolumens von circa 12,5 Millionen Euro. Foto: privat

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