1. Auszüge berichten über eine Sondersitzung

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    RODENBERG (pd). Ein Dokument, das Erich Karl Schales vor einiger Zeit in die Hände gefallen ist, berichtet von Plänen, das ehemalige Schlossgebäude für eine Nutzung der NSDAP herzurichten und Walltürme wieder aufzubauen. Der Vorsitzende Erich Karl Schales hat herausgefunden, dass es sich bei dem Dokument um einen Artikel vom 8. Januar 1941 in der "Rodenberger Zeitung" handelt.

    In Auszügen wird darin über eine Sondersitzung der Rodenberger Gemeinderäte berichtet, die aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Gaues Westfalen-Nord und der NSDAP-Ortsgruppe Rodenberg stattgefunden hat. Der damalige Bürgermeister Ehlert führt im Verlauf der Sitzung aus, dass das ehemals auch als HJ-Heim genutzte Schlossgebäude nicht mehr den Anforderungen an ein solches Haus gerecht werde. Aber für eine Nutzung durch die NSDAP würde sich das Schloss noch eignen. Ein Festsaal, in dem zwar noch Getreide lagern würde, sei unten im Gebäude bereits eingerichtet. Der Bürgermeister weiter: "Nach dem Krieg müsse dann eine Ausbesserung des Saales und des Daches, weiterhin eine Aufstockung durch kleine Erker erfolgen, um so genügend Räume für die einzelnen Organisationen zu erhalten".

    Der Autor führt über die Sitzung weiter aus, dass zwei von den ehemaligen elf Wehrtürmen in der früheren Form wieder aufgebaut werden sollen. Die vorhandenen Reste sollen zunächst freigelegt, von Wurzeln, Buschwerk und Erde gesäubert, ausgebessert und unterstützt werden. Aus diesen Resten soll dann der Turm in ursprünglicher Form vier Meter hoch mit Tür, Schießscharten, Zinnen und innen mit Steintreppe versehen werden.

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