1. Angst als Ursache zum Absturz aus dem Rahmen der Gesellschaft

    17. Frauenfrühstück mit tiefenpsychologischem Hintergrund

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    RINTELN (km). "Wenn Angst das Leben eng macht - ein sinnvoller Umgang mit der Angst", so lautete das Thema beim 17. Frauenfrühstück der Nikolai-Kirchengemeinde. Im voll besetzten Gemeindehaus an der Ostertorstraße waren die Teilnehmerinnen dabei voll intergriert: Es wurde mit diskutiert und gemeinsam nach Problem-Lösungen gesucht.

    Referentin Marion Buchheister aus Hamburg gab immer wieder Stichworte, die vom Auditorium aufgenommen und - in doppelter Hinsicht - reflektiert wurden. Dabei kristallisierte sich schon bald heraus, dass es viele verschiedene Ängste gibt, hinter denen sich eben so viele Auslöser verbergen können. Eher harmlosen "Katalysatoren" wie Schüchternheit, Entscheidungsschwäche, Bindungsunfähigkeit oder Minderwertigkeitsgefühlen stünden diverse härtere Kaliber wie Misstrauen, Lüge, Prahlsucht, Neid, Missgunst oder gar der daraus generierte Hass gegenüber, wie Marion Buchheister konkretisierte. -

    "Vielen Variationen - und immer steckt die Angst dahinter": In dem Zusammenhang zählte die Referentin auch einige Stichworte wie "Gesetzlichkeit" oder "autoritäres Verhalten" auf - wobei es bisweilen nicht leicht sei, Ursachen und Wirkung eindeutig zu determinieren. Dass schließlich sogar Alkoholismus oder Kriminalität durch Angst ausgelöst werden können, darüber gab es Konsens im Rund: Zum Beispiel, wenn jemand glaube, zu kurz oder zu wenig zur Geltung zu kommen, dann drohe im Endeffekt nicht selten ein entsprechender Absturz aus dem Rahmen der Gesellschaft. Foto: km

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