1. Erschreckend niedrige Wahlbeteiligung

    Wahlkreiszuschnitt ist ein großes Problem / Viele Hoffnungen ruhen auf dem Wahlsieger Otto Deppmeyer / Ein guter Dialog ist enorm wichtig

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    RINTELN (ste). Der Kommentar von Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz zur Landtagswahl in Niedersachsen fiel bei Bekanntgabe des endgültigen Wahlergebnisses im Rintelner Rathaus kurz und knapp aus: "Wir haben eine erschreckend niedrige Wahlbeteiligung von rund 50 Prozent; das zeugt davon, dass der Zuschnitt der Wahlkreise für Rinteln ein Problem ist!" Ein Problem, das nicht zu unterschätzen ist, denn Politikverdrossenheit spielt kleineren Parteien den Ball zu. Und so haben in Rinteln auch die großen Parteien zugunsten der kleineren verloren und die Rintelner Hoffnungen liegen nun auf dem für den Wahlkreis 38 (Hameln/Rinteln) gewählten Vertreter Otto Deppmeyer, der sich mit 40,48 Prozent gegen seinen SPD-Konkurrenten Volker Brockmann (37,40 Prozent) durchsetzen konnte.

    Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz gibt dem Wahl-Team mit Jörg Schmieding und Birgit Schock das Signal für das Versenden der Glückwunsch E-Mail an Wahlsieger Otto Deppmeyer (CDU).

    Mit Deppmeyer arbeitet Buchholz schon seit Jahren vertrauensvoll im Leader+ Programm zusammen.

    Für die Rintelner Wählerinnen und Wähler stellte sich offenkundig bei der Wahl insbesondere die Frage: "Wen wählen wir da eigentlich?"

    Denn im eher farblos geführten "Wahlkampf" präsentierten sich die Kandidaten zwar in der Weserstadt, doch lediglich einem kleinen und fast handverlesenen Publikum. Einen echten Bekanntheitsgrad, wie etwa Heiner Bartling, der im Wahlkreis 37 (Schaumburg) im direkten Vergleich mit Dr. Joachim Runkel siegen konnte, hatte weder Deppmeyer noch sein Konkurrent der SPD Volker Brockmann.

    Rinteln wird dennoch mit zwei Vertretern im Niedersächsischen Landtag sein. Neben Heiner Bartling schaffte es über die Landesliste (Platz 1) auch Ursula Helmhold von den Grünen, die sich als Spitzenkanidatin ihrer Partei über eine Verbesserung ihres Wahlergebnisses im Schaumburger Wahlkreis freuen konnte.

    Nicht in den Landtag einziehen wird Paul-E. Mense von der FDP, der mit knapp unter vier Prozent der Erststimmen nicht über die Landesliste abgesichert war und der sich künftig für eine andere Listung der FDP-Kandidaten stark machen will.

    Der besondere Dank von Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz galt am Wahlabend den vielen Wahlhelferinnen und -helfern und dem engagierten Rathaus-Team rund um Ulli Kipp, Jörg Schmieding und Birgit Schock. Die hatten alle Hände voll zu tun und präsentierten das Wahl-Endergebnis pünktlich noch vor den 20-Uhr-Nachrichten. Die vorbereitete Glückwunsch E-Mail für den Wahlsieger Otto Deppmeyer verließ dann auch mit Glockenschlag 20 Uhr das Rintelner Rathaus.

    Foto: ste

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