1. Kritik an der Samtgemeinde

    Schulvorstand der Berlin-Schule wünscht bessere Ausstattung / Eigenverantwortlichkeit sonst ohne Wert

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    BAD NENNDORF (pd). In der Diskussionsrunde im Anschluss an den Vortrag von Kultusminister Bernd Busemann meldeten sich Eckart Hermann, der Schulelternratsvorsitzende der Berlin-Schule Bad Nenndorf, und dessen Schulleiter Torsten Wolke neben anderen zu Wort.

    Den "Abgleich mit der Realität" forderte Hermann in Anspielung auf die seiner Meinung nach mangelnde Ausstattung der Schule. Eigenverantwortlichkeit bedeute zwar auf dem Papier mehr Freiheit, doch diese sei ohne ausreichende finanzielle Mittel ohne Wert. Es fehle an allen "Ecken und Kanten" und wenn nicht der Schulvorstand Geld einholen würde, wäre die Situation an der Bad Nenndorfer Grundschule noch prekärer, schimpfte der Elternvertreter. An der Berlin-Schule gebe es einen gewaltigen Nachholbedarf. Hermann ging in seiner Kritik soweit, den Schulträger in Bezug auf eine adäquate Ausstattung seiner zwei Schulstandorte "Überforderung" vorzuwerfen. Um seine Vorwürfe zu untermauern, brachte er die Rede auf die Vernetzung von PC`s. In Eigenregie habe der Schulvorstand dies bewältigt und dafür 3000 Euro aufgebracht.

    Der Kultusminister hörte sich die Wortmeldungen an und erinnerte seinerseits an die Veranwortlichkeiten des Schulträgers, in diesem Falle der Samtgemeinde. Auf der Einnahmeseite vieler Kommunen sehe es inzwischen gar nicht mehr so schlecht aus.

    Der CDU-Landtagsabgeordnete Runkel gab zu, dass in Bezug auf viele Schulen durchaus ein "Sanierungsstau" zu kritisieren sei.

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