LINDHORST. Die Saison wird immer kürzer und die Situation für die Oberliga-Basketballer des TuS Jahn Lindhorst immer prekärer. Nach der Niederlage in Göttingen-Weende ist der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen bereits auf vier Punkte angewachsen. Ein erneute Niederlage im Heimspiel gegen den TuS Bothfeld könnte bereits (bei entsprechenden Ergebnissen der anderen Spiele) das Aus bedeuten. Nicht verbessert hat sich auch die personelle Situation beim TuS Jahn . Nach wie vor stehen zu wenig gesunde Spieler zur Verfügung.
Oberliga Niedersachsen:
Viel Verantwortung liegt nach den vielen Ausfällen auf den Schultern von Christian Brenneke.
TuS Jahn Lindhorst – TuS Bothfeld (So. 15 Uhr)
Mit nur sechs Spielern musste der TuS Jahn das letzte Auswärtsspiel in Göttingen bestreiten – viel mehr werden es am Sonntag gegen TuS Bothfeld wohl auch kaum sein Möglicherweise wird der eine oder andere Spieler aus der 2. Mannschaft mit auf der Bank sitzen um in Notfall einspringen zu können. Auch gegen Bothfeld wird Vlad Efanov (beruflich verhindert) nicht mitspielen können.
In den letzten drei Jahren trafen sich die beiden Mannschaften drei Mal. Das Hinspiel dieser Saison gewann der TuS Jahn in Bothfeld und im Wiederaufstiegsjahr konnte man den Gegner aus Osthannover zwei Mal knapp bezwingen und vor den Bothfeldern Meister der Bezirksoberliga werden und aufsteigen. Der TuS Bothfeld folgte ein Jahr später dem TuS Jahn nach und hat sich inzwischen im Mittelfeld der Tabelle etablieren können. Der Weg der Lindhorster ist bekannt: Von einem 3. Tabellenplatz nach einem Drittel der Saison stürzte die Mannschaft durch unglaubliches Verletzungspech bis auf einen Abstiegsplatz.
Auf dem Papier ist der Gast aus Bothfeld der Favorit der Begegnung. Trotz der zuletzt erlittenen und in Lindhorst überhaupt nicht gern gesehenen Niederlage gegen den DJK Wolfsburg (die Wolfsburger konnten dadurch den Abstand auf Lindhorst auf vier Punkte erhöhen) scheint die Mannschaft gefestigt und ohne jegliche Personalprobleme. Sie wird mit breiter Brust in der Kreissporthalle antreten können, während der dezimierte Gastgeber hoffentlich mit nicht allzu viel Nervenflattern gegen den Abstieg kämpfen muss. Foto: privat