LAUENAU (al). Das Interesse an Selbstverteidigungstechniken ist offenbar ungebrochen. Neben dem ständig hohen Zulauf in der Judo-Abteilung des Lauenauer Sportvereins Victoria erfreut sich auch das Taekwondo- und Allkampf-Jitsu-Angebot großer Beliebtheit. Jetzt meldeten sich zu zwei Terminen mehr als 50 Prüflinge an, die einen höherrangigen Kup erreichen wollten.
Vor der Übergabe der Urkunden waren die Prüflinge im großen "Dojo" angetreten.
Dieser Gürtel dokumentiert mit seiner Farbe den jeweiligen Leistungsstand. Neun Stufen sind allein bis zum 1. Dan zu absolvieren. Von dort geht es in weiteren Stufen aufwärts.
Die jüngsten Bewerber, die ihren weißen Gürtel gegen einen gelben eintauschen wollten, waren gerade einmal sieben Jahre alt. Sie mussten Grundtechniken demonstrieren. Erst später werden Zweikampf oder auch das Zerschlagen von Brettern verlangt.
40 Prüflinge hatten sich bereits Anfang Dezember eingefunden. Sie stellten ihre Kenntnisse im Rahmen eines Trainingswochenendes mit Großmeister Heinrich Magosch unter Beweis, der wiederholt zu Schulung und Prüfung aus Süddeutschland gekommen ist. Bei einem zweiten Termin vor wenigen Tagen traten sieben Jugendliche und vier Erwachsene vor dem Landeslehrreferenten Christian Senft (5. Dan) an. Weitere Kandidaten eines Vereins aus dem benachbarten Bad Münder nutzten ebenfalls diese Gelegenheit.
Unter den jüngsten Prüflingen fiel besonders Anique Ossowski auf. Sie erreichte die höchste Punktzahl. Foto: al