1. Mit dem Rucksack über den Globus gezogen

    Gerhild Schlischewsky zeigt Impressionen aus zehn Ländern in der Rathaus Galerie

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    RINTELN (ste). Zusammen mit ihrem Mann Alexander, der bis zu seiner Rente an der städtischen Bühne in Bielefeld im Theater arbeitete, zog und zieht Gerhild Schlischewsky aus Barkhausen durch die Welt: "Von Acapulco bis Hongkong zog es uns und immer habe ich mein Skizzenbuch dabei!" Gerade einmal zehn Minuten gibt sich die Künstlerin für das Einfangen einer Impression: "Während mein Mann filmt, skizziere ich die Schönheiten der Landschaft!" Mit Pauschaltourismus haben die Auslandsaufenthalte von Gerhild Schlischewski nichts zu tun: "Wir sind bekennende Rucksacktouristen!" Ihr bevorzugtes Beförderungsmittel sind Busse, ihre bislang gefährlichste Situation ein Affenüberfall: "Ich hatte die Affen gefüttert und als mein Obstvorrat verbraucht war, konnten die das so richtig nicht verstehen!" Mit den Menschen habe es in den zahlreichen bereisten Ländern noch nie Probleme gegeben. "Die Reisen haben unser Leben bereichert, machten und spontan und lehrten uns Toleranz!"

    Gerhild Schlischewsky zeigt ihre Bilder (hier vom Sinai) in der Rathaus Galerie.

    Bis zum 31. März werden die Werke von Gerhild Schlischewsky in der Rintelner Rathausgalerie zu sehen sein und für Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz haben die Bildern schon jetzt eine positive Wirkung: "Ich freue mich richtig, wenn ich zum Dienst komme und diese frischen und lebendigen Bilder sehe!" Vom Wunsch, die Bilder aus einem Strandkorb heraus zu betrachten und zu relaxen, trete er dann jedoch konsequent zurück: "Die Pflicht im Rathaus ruft!"

    Foto: ste

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