OBERNKICHEN. Die Ausstellung, die am Sonntag, dem 13. Januar um 11 Uhr, in der Info-Galerie eröffnet wird, soll daran erinnern, dass Heye-Techniker und -Ingenieure die Namen Heye und Obernkirchen durch ihre innovative Tätigkeit in die ganze Welt getragen haben.
Als Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Firma Heye damit begann, Produktionsverfahren und –anlagen weiter zu entwickeln, ahnte noch niemand, welche Bedeutung für die Glasindustrie der Welt sich daraus ergeben würde. Im Laufe dieser fast 45 Jahre hat sich Heye, heute zu Recht mit dem Zusatz "International" versehen, durch das Engagement seiner Mitarbeiter und Führungskräfte zu einem rund um den Globus anerkannten Protagonisten und Technologieführer seiner Branche entwickelt.
Damals hat sich eine kleine Gruppe von hochqualifizierten Fachleuten darauf konzentriert, das Schmelzen und die Verarbeitung von Glas für die Behälterglasindustrie zu verbessern. Sehr bald stellten sich Erfolge in vielen Bereichen ein. Schmelztechnologie und Schmelzofenbau, Produktionsverfahren für Leichtglas und damit die Herstellung von ultraleichten Flaschen, Maschinenausrüstungen für die Produktion, Qualitätssicherung sowie Planung und Bau kompletter Glashütten wurden durch Heye realisiert und vorangetrieben. Das Interesse internationaler Glashersteller ließ nicht lange auf sich warten. Inzwischen bestehen 80 Lizenzverträge mit den bedeutendsten Glasfabriken auf allen fünf Kontinenten. Einen kleinen Eindruck von dieser faszinierenden Entwicklung soll die Ausstellung in der Info-Galerie Obernkirchen vermitteln und Einblick in die Firmengeschichte von Heye-International geben. Ein Teil der Exponate stammt aus der Privatsammlung von Dipl.-Ing. Manfred Struckmeier, der jahrzehntelang in der ganzen Welt für Heye tätig gewesen ist und zur Eröffnung anwesend sein wird.