1. Antrag auf neue Verhandlungen mit der hiesigen Kläranlage

    Zunächst möchte sich der Rat informieren lassen / Nachfragen im Auetal

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    SAMTGEMEINDE LINDHORST. SPD - Fraktionssprecher Heinz - Dieter Lauenstein präsentierte dem Rat der Samtgemeinde auf dessen jüngster Sitzung den Antrag der SPD, erneut mit dem Wasserverband Nordschaumburg Verhandlungen aufzunehmen, um über einen möglichen Verkauf der Kläranlage mit dem dazugehörigen Leitungssystem zu reden. Solche Verhandlungen sollen nach Ansicht Lauensteins unbedingt ergebnisoffen erfolgen. Erst wenn ein Verhandlungsergebnis vorliege, solle der Rat darüber entscheiden. Für die CDU hielt Dietmar Hasemann seinem SPD - Gegenüber entgegen, seine Fraktion halte die Aufnahme erneuter Verhandlungen für nicht sinnvoll. Wenn das gesamte Abwassersystem im Eigentum der Samtgemeinde bliebe, könne man darauf Einfluss nehmen und an den eigenen Interessen ausgerichtete Entscheidungen treffen. Die Möglichkeit zu Einsparungen sehe er nicht, da ein weiteres, vom Abwasserverband betriebenes Abwassersystem im Auetal liege und da sei einfach die Entfernung zu groß. Jörg Windheim (CDU) regte an, sich bei den Kollegen im Auetal einfach zu erkundigen. Nach zwei Sitzungsunterbrechungen und fraktionsinternen Abstimmungen stellte die SPD ihren Antrag zunächst zurück und der Rat fasste mit 15 Ja- Stimmen, 6 Nein - Stimmen und einer Enthaltung den Beschluss, sich zunächst bei der Gemeinde Auetal nach den Erfahrungen mit dem Verkauf der dortigen Abwasseranlage zu erkundigen. Auetal, so wurde in den Redebeiträgen immer wieder erklärt, habe im Gegensatz zu anderen Kommunen sein Abwassersystem an den Wasserverband verkauft. Die Verwaltung der Samtgemeinde wurde aufgefordert, mit dem Verwaltungsausschuss der Gemeinde Auetal Kontakt herzustellen. Danach soll über die im Auetal gemachten Erfahrungen gesprochen werden.

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