RINTELN (km). Im Rahmen einer Feier im Waldkater wurden jetzt langjährige Mitarbeiter der Firma Hubert Stüken GmbH & Co.KG im Beisein der Gesellschafter Anette Wohlert und Andreas Baumann sowie Uwe Rapp (technischer Geschäftsführer) und Dr. Hubert Schmidt (kaufmännischer Geschäftsführer) geehrt.
Schmidt verknüpfte in seiner Würdigung die Eintrittsjahre der Jubilare mit markante Wegmarken der Unternehmensgeschichte. Vor 50 Jahren traten Reinhold Brand, Wilhelm Meyer und Werner Rückert ins Unternehmen ein, ein Jahr nachdem ein Feuer das Werk am damaligen Standort in der Ritterstraße schwer geschädigt hatte. Laut Schmidt sei 1957 dennoch ein gutes Jahr gewesen: Es wurde eine Umsatzsteigerung von 50
Prozent auf 1,3 Millionen Mark erreicht. Nicht ganz so gut habe es zehn Jahre später ausgesehen, als die heutigen Jubilare Doris Michalik, Rolf Lehmeier und Willi Schäkel zu Stüken kamen und die gesamte deutsche Wirtschaft gerade mit einer Rezession zu kämpfen hatte. Damals, so Dr. Hubert Schmidt, habe dennoch der erste Bau am heutigen Firmenstandort an der Alten Todenmanner Straße gestanden. Als 1982 die Silberjubilare von 2007 ins Unternehmen eintraten, hatte man mit damals 316 Mitarbeitern und 40 Millionen D-Mark Jahresumsatz längst wieder Rückenwind. Acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren es, die in jenem Jahr bei Stüken anfingen: Susanne Requardt, Gerhard Baron, Walter Mackenstein, Andreas Schwedler, Rogerio Martins, Edgar Böker, Olaf Frevert und Thomas Schmidt. "Sie haben der Firma vertraut, wir haben ihnen vertraut und durch sie als unsere Mitarbeiter ist Stüken ein Unternehmen von Weltruf geworden," resümierte Dr. Hubert Schmidt. Derzeit sind 670 Mitarbeiter (davon 37 Auszubildende) an dem Ergebnis von weltweit 120 Millonen Euro Jahresumsatz beteiligt. Für den Vorsitzenden des Betriebsrates, Dieter Horn, ein Anlass, hier noch einmal insbesondere die Goldjubilare zu loben: "Sie haben den Grundstock dafür gelegt, dass es uns heute so gut geht." Die ausgewogene Mischung aus jungen und älteren Mitarbeitern sei nach seiner Meinung die Basis für eine auch weiterhin positive Firmengeschichte.
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