1. Interessengemeinschaft übergibt 1.400 Unterschriften

    Dr. Joachim Runkel spricht mit Konzernleitung der Bahn AG Hannover über die Zukunft des Haster Bahnhofgebäudes

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    HASTE. Der Landtagsabgeordnete Dr.-Ing. Joachim Runkel und Vertreter der Interessengemeinschaft Haster Bahnhof, Frank Prietzel, Lothar Oelkers, Sebastian Kahle, Helga König und Klaus Schmidt, trafen sich mit dem Konzernbevollmächtigten der DB AG Hannover, Hans-Jürgen Meyer um über die Zukunft des Haster Bahnhofgebäudes zu sprechen. Runkel und die Vertreter der Interessengemeinschaft bemängelten die bisher hinhaltende Verhandlungsführung der Bahn und die offenbar unklaren Zuständigkeiten. Meyer erläuterte daraufhin, dass das Gebäude bis zum Jahre 2006 nicht der DB Netz AG sondern dem Bund, genauer dem Bundeseisenbahnvermögensamt gehört habe. Immobilien wie diese gehörten unterschiedlichsten Eigentümern, so dass die Zuständigkeiten oft verwirrend anmuteten. Der jetzige Eigentümer, die DB Netz AG wolle jedenfalls das Gebäude verkaufen. Dennoch plane man, das Dach instand zu setzen, da dies seitens des Denkmalschutzamtes vorgegeben worden sei. Die Kosten hierfür sind mit circa 200.000 Euro veranschlagt. Meyer gab zu, dass seitens der Bahn bisher noch keine intensive Suche nach einem Käufer stattgefunden habe. Die Voraussetzungen für den Verkauf müssten noch abschließend geklärt werden, da betriebsnotwendige Anlagen auf dem Gelände seien. Dipl.-Ing. Volker Wehmeyer, der sich schon mit Plänen für die Sanierung des Gebäudes beschäftigt hat, regte an, mit einem schon bekannten, potentiellen Investor und Kaufinteressenten zu verhandeln, um die Sicherungsmaßnahmen bzw. den dafür von der Bahn einkalkulierten Geldbetrag, unter Einbeziehung der Nutzungspläne zu investieren. So könne man unnötige Kosten und Doppelarbeiten vermeiden. Voraussetzung sei natürlich, dass der Erwerber ein schlüssiges Konzept vorlege. Meyer sagt zu, dass noch im Dezember ein Gespräch zwischen der DB Immobilien, zuständigen Vertretern der DB Netz AG, dem möglichen Investor und dem Planungsbüro bzw. der Denkmalpflege stattfinden könne. Das Gespräch könne vor Ort in Haste stattfinden, um dort noch einmal die baulichen und grundstücksspezifischen Gegebenheiten zu beleuchten. Gemeindedirektor Heinrich Bremer teilte mit, dass die Gemeinde Haste auf dem Gelände rund um das Gebäude, weitere P+R Parkplätze bauen möchte. Man habe der Bahn angeboten, entsprechende Areale zu kaufen. Auch in diesem Punkt signalisierte die Bahn Entgegenkommen. Runkel zeigt sich zufrieden, mit dem Ergebnis des Gesprächs: "Wir haben heute von Herrn Meyer die Zusage erhalten, dass die Bahn definitiv verkaufen will. Für mögliche Hinderungsgründe, wie beispielsweise das Vorhandensein von Versorgungsleitungen und Masten, werde man akzeptable Lösungen, z.B. deren Verlegung oder Sicherung durch Baulasten finden. Auch dies sagte der Konzernbevollmächtigte zu. Damit sind frühere Unwägbarkeiten ausgeräumt. Es gibt schon einen potentiellen Investor. Mit diesem und den Entscheidern der DB wird nun schnellstens ein Gesprächstermin vereinbart." Zum Abschluss übergab Sebastian Kahle von der Interessengemeinschaft 1.400 Unterschriften für den Erhalt und eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes an Hans-Jürgen Meyer. Foto: privat

    Setzten sich für die Zukunft des Bahnhofes ein: Dirk Schubert (v.li.), Dipl.-Ing. Volker Wehmeyer, Dr.-Ing. Cay Lienau, Martin Kladny, Kaus Schmidt, Dr.-Ing. Joachim Runkel MdL, Lothar Oelkers, Hans-Jürgen Meyer, Frank Prietzel, Helga König, Sebastian Kahle, Heinrich Bremer.

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