LANDKREIS. Mit dem Hagener SV und dem TuS Jahn Lindhorst treffen in der Basketball-Oberliga zwei Tabellennachbarn aufeinander. Der Hagener SV hat sich zuletzt mit zwei Siegen (105:97 über den TuS Bothfeld und 105:86 über die Braunschweiger BG) eindrucksvoll ins Blickfeld gerückt. Außerdem fügte die Mannschaft mit einem 90:76 dem Tabellenführer SG Braunschweig die bislang einzige Saisonniederlage zu. Das dürfte für Gastgeber TuS Jahn Lindhorst erneut eine ganz harte Nuss werden.
Oberliga Niedersachsen: TUS Jahn Lindhorst- Hagener SV (So. 15 Uhr) Auch in diesem Spiel muss der TuS Jahn weiter auf drei ganz wichtige Stammspieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten Gerhardt und Bednareck muss auch noch Victor Burhanau das zweite und letzte Spiel seiner Sperre absitzen. Keine leichte Situation für die Lindhorster also, die zumindest auf einen Einsatz von Christian Blome hoffen dürfen. Dazu wird wieder Andreas Herber aus der 2. Mannschaft aushelfen. Bei den beiden knappen Niederlagen zuletzt gegen die Braunschweiger
BG ) und in Wolfsburg machte sich am Ende des Spiel der Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar. Allein deshalb wäre ein Einsatz Christian Blome als Entlastung für die beiden Center Alexander Weinert und Sebastian Glänzer von großer Bedeutung. Eine weitere Baustelle ist seit dem Ausfall von Heinrich Gerhardt der Aufbau. Hier hat der Jugendspieler Oleg Burhanau zurzeit die alleinige Verantwortung. Er macht dieses sehr gut aber gerade er war in Wolfsburg, wo er nahezu ohne Pause spielen musste, am Ende stehend K.o.. Eine ganz gewichtige Rolle wird auch und gerade in diesem Spiel die Verteidigung spielen. Und das ist im Basketball nun einmal eine Kraft raubende Angelegenheit, ganz besonders dann, wenn man gegen einen Gegner wie Hagen, der in seinem letzten Spiel nicht weniger als 14 Dreier erzielen konnte, und der so bereits weit "draußen" verteidigt werden muss, spielen muss.
Wichtig wird außerdem sein, dass der TuS im Angriff die richtige Mischung findet. Das Spiel über die Center sollte nicht wieder so wie in Wolfsburg vernachlässigt werden. Dort vergaß man nach guter 1. Halbzeit dann, als man einem Rückstand hinter her laufen musste, diese Option fast vollkommen. Nur mit Distanzwürfen ist kaum ein Spiel zu gewinnen. Foto: privat