AUETAL (tt). Das "Überleben im Wald" will nicht nur gelernt sein, es soll auch Spaß machen, sich in Feld und Flur richtig zu verhalten. Darum zog der Jugendwart der NABU-Ortsgruppe Auetal, Marc Jameson, mit 20 Kindern in Höhe Scholtensen/Altenhagen in den Bückeberg, um dort den Hasen und anderen Tieren des Waldes auf die "Spur" zu kommen. Als erstes wurde ein Lager aus umherliegenden Hölzern gebaut, dann Bögen und Speere aus Weiden gefertigt.
Die Kinder lernten Tierspuren zu erkennen und zu bestimmen und Tierbaue von Fuchs und Hase zu finden. Um nicht gleich als wandelnder Farbfleck schon von weitem erkannt zu werden, galt es, sich mit Waldmaterialien wie Blättern, Ästen und Schlamm zu "schminken" und zu tarnen. "Man muss mit dem Wald verschmelzen und grüne oder dunkle Kleidung tragen, um den Tieren nahe zu kommen", so der Jugendwart, der viele weitere Tipps parat hatte. "Denn Tiere tarnen sich auch", weiß Marc Jameson zu berichten.
"Hasen passen sich mit ihrer braunen Färbung gut dem braunen Laub- oder Ackerboden an, genau so wie die gestreiften Frischlinge (Jungtier der Wildsau). Das Tarnen machte den Kindern aber auch beim "Versteckspielen" große Freude, wurden doch manche erst nach langem Suchen im Wald entdeckt. Foto: privat
Das "Überleben" im Wald will gelernt sein, darum zogen 20 Kinder in den Bückeberg.