1. Brand: "SPD steht für Bürgernähe"

    Ortsverein zieht bei Jahresversammlung eine positive Zwischenbilanz

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RODENBERG (pd). Eine Politik, die sich am Bürgerwillen orientiert sieht Hans-Dieter Brand für seine Partei als besondere Zielsetzung an. Der Vorsitzende des Rodenberger SPD-Ortsvereins wertet Ergebnisse seit der letzten Kommunalwahl als überwiegend positiv. Vor allem die Offene Jugendarbeit, die nach seiner Einschätzung durch den Wechsel an der Spitze des Jugendausschusses neue Impulse erhalten habe, und die enge Abstimmung mit Bad Nenndorf in Bezug auf Pläne im Zuge des B 65-Ausbaus nennt der Vorsitzende als Beispiele für eine bürgernahe Politik.

    Bei Bürgergesprächen über Details zum B-65-Ausbau sieht Brand die SPD in einer entscheidenden Rolle. Sachbezogen und bürgernah habe sich die Partei in den Dienst betroffener Bürger gestellt und so mit dafür gesorgt, dass die Trassenführung hin zur B 65 nach dem heutigen Stand der Dinge verlegt werden wird. Ein Vorteil sei bei allen Diskussionen gewesen, dass es dabei eine hohe Übereinstimmung mit der Nenndorfer SPD gegeben habe. Die Unterstützung von Bürgerinteressen bei diesem Thema habe sich bis in die Kreistagsebene fortgesetzt.

    Auch wenn man nicht die Mehrheit im Rat besitze, hätten die Sozialdemokraten doch einiges bewegen können. Durch die neue Mitarbeiterin im "Magic House" würden hier die Weichen neu gestellt werden. "Da tut sich was", ist Brand überzeugt. Zum Thema "Vereinsarbeit" erwähnte der Vorsitzende, dass man die Pläne für eine neue Sporthalle nicht aus den Augen verlieren sollte. Eine Veränderung der Schulstruktur werde eine neue Betrachtung von "Angebot und Nachfrage" notwendig machen. Eine Bestandsermittlung in den Bereichen "Sportplätze" sei notwendig, um für die Anforderung der Zukunft gerüstet zu sein.

    In der Pflicht sieht sich die SPD, was den Ausbau der Straße "Unter den Fischteichen" anbelangt. Auch der Wiederaufbau der Windmühle und die Unterstützung des Freilichtmuseums mit Bastei seien wichtige Aufgabenfelder. "Da muss man ran und diese Objekte noch besser bewerben", forderte Brand.

    Mit seinem Vorschlag, auf dem Gelände vom "Haus der Begegnung" eine weitere Liegewiese für das Freibad zu schaffen, sorgte der SPD-Vorsitzende im Verlauf der Versammlung für besondere Aufmerksamkeit. Für seine Partei stehe das "Haus der Begegnung" auf dem Prüfstand. Die Idee, das Haus abzureißen und auf der freien Fläche eine Liegewiese einzurichten, würde inzwischen auch von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) positiv gesehen. Die AWO ist eine der Hauptnutzer des Hauses. Auch der Vorschlag, ein weiteres Kassenhäuschen an der Straße "Am Sportplatz" einzurichten um so die Parkplatznot am Freibad einzudämmen, fand in der Versammlung einige Zustimmung.

    Als Ersatz für die Versammlungsräume im "Haus der Begegnung" könnte sich Brand das ehemalige Asylbewerberheim vorstellen. "Ein guter Ersatz und eine Alternative zu den Gaststätten, die bislang Versammlungsräume für Vereine zur Verfügung stellen", findet der Vorsitzende. Er wisse durchaus, dass die Ideen nicht kurzfristig umgesetzt würden. Doch mit dem Aufzeigen von Möglichkeiten gebe die SPD Richtungen vor. Was weiter passiert, müsse die Zukunft zeigen.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an