1. "Seitenwechsel" im Unternehmen Knoche

    Firmenbesichtigung und intensiver Austausch / Sebastian Edathy nimmt Denkanstöße mit nach Berlin

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    BAD NENNDORF (Ka). Einer besonderen Herausforderung stellte sich MdB Sebastian Edathy, als er sich der Aktion "Seitenwechsel - Unternehmer für einen Tag" des Bundesverbandes Junger Unternehmer (BJU) stellte und die Einladung der Firma Knoche mit Inhaber Jörg Knoche annahm. Das renommierte Unternehmen lud den Politiker zur Firmenbesichtigung, zum Blick hinter die Kulissen und zum intensiven Austausch ein. Dabei blieb nicht unerwähnt, dass Jörg Knoche als Lehrlingswart im Landkreis fungiert und mit 38 Mitarbeitern / 4 Auszubildenden einen erfolgreichen Mittelstandsbetrieb leitet.

    Die Zusammenkunft der Verantwortungsträger war nicht nur dienstlich geprägt, denn vor der betrieblichen Praxis standen Verständnis und Harmonie. Vor der gegenwärtigen Auftragslage, die mehr als 50 Prozent Exportgeschäft ausmacht ging der Blick zurück in die unternehmerische Historie, die bis in das Jahr 1790 reicht. Das Familienunternehmen begann einst als Schmiede und hat sich als kompetenter Maschinenbauspezialist fest in der EU etabliert. Für Edathy war der Seitenwechsel von höchstem Interesse, da er in die wirtschaftlichen Belange der Firma Knoche eingebunden wurde und nach der Besichtigung von Verwaltung und Hallen neue Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln konnte. Schnell stellten die Gesprächspartner Übereinstimmungen fest, denn eine 60 Stunden Woche ist beiden Herren nicht unbekannt. Denkanstöße für Berlin nahm Edathy aus der Buchhaltung mit. Die seit Mai 2006 bestehenden Sozialversicherungs-Gesetze verpflichten zur doppelten Arbeit, so Knoche und verwies auf das Abrechnungsverfahren. Auf einen Seitenwechsel darf sich nun demnächst auch der Unternehmer freuen, denn eine Gegeneinladung steht bereits. Mit einem roten Trikot "BJU 07" verabschiedete Jörg Knoch den SPD Bundestagsabgeordneten. Foto: ka

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