1. In der Projektwoche sind viele kleine Künstler am Werk

    Schüler und Schülerinnen der Grundschule lassen ihrer Kreativität freien Lauf

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    AUETAL-REHREN (tt). Die Projektwoche in der Auetaler Grundschule in Rehren gestaltete sich mal wieder ausgesprochen künstlerisch und farbenfroh. Alle Klassen waren in die Projekte integriert und machten mit Begeisterung mit. So auch im Werkraum, in den sich Jutta Wächter und Kerstin Liwack vom Malkreis des Kulturvereins mit den Schülern der 3. Klassen zurückgezogen hatten, um den kleinen Künstlern zu zeigen, wie mit Acrylfarbe und ein wenig Geschick farbenfrohe Gemälde auf einer gerahmten Leinwand entstehen können. Der 4. Jahrgang beschäftigte sich mit handfesten, aber nicht minder fabenfrohen Materialien. Fliesenlegermeister Jürgen Wiechmann aus Rolfshagen ließ sich nicht zweimal bitten, als er gefragt wurde, zusammen mit den Schülern die Toilettenräume zu verschönern. "Er gibt uns nicht nur tolle Ratschläge und legt selbst Hand an, er hat uns auch das Material besorgt und gesponsert, damit auf den Fliesen in den Waschräumen Mosaikbilder entstehen können", so die Lehrerin Carola Einhaus, die das Projekt mit Ursula Ehlers und Jörg Höner begleitet. Vorher wurden Fischmotive aufgemalt, dann verschiedenfarbige Fliesen "zertrümmert" und in filigraner Kleinarbeit mit Mörtel aufgebracht. Die Toilettenräume zu verschönern war der Wunsch der Schulkinder, die in einer früheren Befragung, was ihnen an der Schule besonders gut und nicht so gut gefällt, durchweg die Toiletten als triste Örtlichkeit bemängelten. Beim dritten großen Projekt gab es nicht nur klebrige Finger, sondern auch "lange" Arme, denn um am Objekt arbeiten zu können, brauchte man eine Leiter. Mit viel Papier und Papierrollen, Draht und Kleber entstand eine Giraffe, der man in einer Höhe von gut 2,50 Meter in die Augen schauen konnte. Gleich ein ganzes Team aus Lehrerinnen, Eltern und Hausmeister Friedhelm Baule machte sich zusammen mit den Kindern der 2. Klassen an die Arbeit, um dem Tier auf die Beine zu helfen. Es soll in der Pausenhalle einen Platz finden und die Kinder an die "Giraffensprache" erinnern, die im Gewaltpräventionsprogramm der Schule eine große Rolle spielt. In der Projektwoche entstanden aber auch kleine Geschichten und handgemalte Bilder der Kinder, die später zu einem Bilderbuch gebunden werden sollen und vielleicht einmal an die Zeit in der Grundschule erinnert. Foto: tt

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