BÜCKEBURG (we). Endlich, endlich hat es geklappt. Nach einer wochenlangen Durststrecke ohne Punkte und ohne Tore hat Fußball-Niedersachsenligist VfL Bückeburg mit einem klaren 3:0 über die Zweite vom SV Wilhelmshaven die schwarze Serie beenden und dadurch frischen Selbstvertrauen schöpfen können. Allerdings nehmen die Grünhemden weiterhin den letzten Platz ein. Dennoch sollte dieser jüngste Erfolg ein gutes Aufputschmittel für die Akteure im VfL-Dress bedeuten. Am Sonntag hat die Elf von Trainer Timo Nottebrock um 14 Uhr beim spielstarken Neuling Heeßeler SV anzutreten. Die Gastgeber überraschten zuletzt mit einem 2:2 beim Spitzenreiter in Oldenburg. Der Aufsteiger aus der Nähe Burgdorfs startete furios, führte zeitweise sogar die Tabelle an und kassierte bisher nur eine Heimniederlage. Trainiert wird das Team von Niklas Mohs.
In Heeßel muss der VfL insbesondere auf die brandgefährlichen Mark Wielitzka und Patrick Heldt aufpassen, die mit jeweils sechs Treffern allein die Hälfte aller Tore geschossen haben. VfL Coach Nottebrock ist nach der ansehnlichen Vorstellung seiner Jungs zuversichtlich: "Die Mannschaft hat erkannt, dass nur mit bedingungslosem Willen und erheblichem Aufwand Erfolge errungen werden können. Mann darf uns nicht vorzeitig abschreiben. Jetzt müssen wir gezielt nachlegen." Doch weiß der Trainer natürlich, dass auf seine Elf in Heeßel ein ganz heißer Tanz wartet. Er erwartet von jedem seiner Akteure leidenschaftlichen Einsatz und immense Laufbereitschaft. Auf keinen Fall dürfen die Bückeburger ihrem Gastgeber ins offene Messer laufen. Es wird vermutlich ein Geduldsspiel, denn die mit erfahrenen Oberligaspielern gespickte Gastgeberelf hat seltsamerweise Probleme, selbst das Spiel zu machen, also gezielt und ideenreich Druck zu inszenieren. Der VfL fährt um 11 Uhr vom Jahnstadion mit dem fast unveränderten Kader der Vorwoche los. Niko Werner kehrt nach seiner Verletzung zurück; hingegen fällt Ibrahim Aslan mindestens bis zur Winterpause aus.