AUETAL-REHREN (tt). Während noch über den Standort eines Jugendtreffs im Auetaler Ortsteil Rehren diskutiert wird, hat die Jugendpflegerin Ann-Marie Matthias eine Bedarfsumfrage bei den Kindern und Jugendlichen gestartet, die sie in der jüngsten Sitzung- des Jugend- und Sozialausschusses vorstellte. Danach haben 38 befragte Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren einen eigenen Jugendraum befürwortet. 85 Prozent der Befragten halten die Einrichtung für wichtig, während 15 Prozent keine Meinung dazu hatten. Ebenso viele würden den Jugendtreff auch nutzen und bei der Einrichtung und Gestaltung der Räume helfen. Die Wünsche nach einem Angebot an Veranstaltungen und Ausstattung sind vielfältig und gehen über Karaoke-Abende und Theatergruppen hin zu DVD-Abenden, Tanz- und Mädchengruppen sowie Kochangeboten, Computer, Fernseher und Kickertisch. Die überwiegende Mehrheit wünscht sich eine Öffnung des Jugendtreffs täglich, mindestens aber drei Mal in der Woche. Die Vorsitzende des Ausschusses, Imke McGinty, hatte weitere Zahlen vorbereitet, die belegen, dass der Jugendtreff allein von 100 Kindern und Jugendlichen der erwähnten Altersgruppe aus Rehren angesteuert werden könnte. "Nimmt man die angrenzenden Orte wie Escher, Hattendorf und Rannenberg dazu, dann kommen wir schnell auf ein Potenzial von 300 Jugendlichen, denen wir ein neues Domizil bieten wollen". Foto: tt
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Jugendtreff nutzen
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