LAUENAU (al). Der nach Beobachtern als "zaghaft" bezeichneten Wertungen ist es zu verdanken, dass der Pohler Sebastian Zwetzschke sein ganzes Können bei einem Turnier im brandenburgischen Jüterbog unter Beweis gestellt hat. Nach langer Verletzungspause nutzte er den Wettkampf als letzte Vorbereitung: In wenigen Tagen tritt er mit seinen Mannschaftskameraden aus Holle-Grasdorf bei den Deutschen Meisterschaften in München an.
In Jüterbog holte er sich in der Klasse bis 55 Kilo ganz eindrucksvoll den Sieg. Denn das Mitglied des SV Victoria Lauenau musste seine Gegner mehrfach werfen, bis ihm endlich die verdienten Punkte zugesprochen wurden.
In seinem ersten Kampf traf er auf einen Berliner Kontrahenten, den er mit vier Siegen eindeutig bezwang. Der zweite Gegner schaffte es nur mit Kampfrichterhilfe, die volle Zeit zu überstehen. Dabei hätte Zwetzschke mit seinen Paraden schon einen vorzeitigen Sieg verdient gehabt. Im letzten Kampf knallte dann ein Brandenburger gleich beim ersten Wurf so lautstark auf die Matte, dass dem Kampfrichter nun keine Wahl blieb und er schon nach wenigen Sekunden die volle Wertung geben musste.
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