LINDHORST. Die Pechsträhne der Lindhorster Basketballer hält an. Nach dem Ausfall von Heinrich Gerhardt und David Bednareck mit Kreuzbandriss (wohl bis zum Saisonende) und von Lars Schierhorn (Handverletzung) kam am Sonntag bei der unglücklichen 82:83 – Niederlage gegen die Braunschweiger BG nun noch Victor Burhanau hinzu. Er ließ sich nach einem Foul dazu hinreißen, seinen Gegenspieler umzuschupsen, was von den Unparteiischen als Revanchefoul gewertet wurde. Er muss mit einer Sperre rechnen. Das heißt, dass sich die Lindhorster Mannschaft halbiert hat. Mit nun vier Spielern aus der zweiten Mannschaft muss man am Sonnabend in Wolfsburg versuchen, zu retten was zu retten ist. Der gute Start in die Saison ist erst einmal Vergangenheit. Jetzt muss die neu formierte Mannschaft sich stabilisieren. Andeutungsweise war das in der 2. Halbzeit gegen Braunschweig bereits der Fall. Der DJK Germania Wolfsburg erwartet die Lindhorster mit breiter Brust. nach dem klaren Sieg über den Hagener SV hat die Mannschaft Anschluss ans Mittelfeld gefunden.
Auf den starken Victor Burhaunau muss der TuS in Wolfsburg verzichten.
OBERLIGA NIEDERSACHSEN: DJK Germania Wolfsburg – TuS Jahn Lindhorst (Sonnabend 19 Uhr) Noch vor kurzem sah es so aus, als hätte der TuS jetzt drei Gegner vor sich, die man schlagen werde: BG Braunschweig, Wolfsburg und dann Hagen. Dann kam die Verletzungsmisere und so ging bereits das erste Spiel gegen Braunschweig verloren, obwohl sich die Rumpfmannschaft tapfer schlug (82:83) und erst in den letzten Sekundenbruchteilen verlor. In Wolfsburg wird die Aufgabe nicht leichter. Gerhardt, Burhanau, Bednareck und Schierhorn werden fehlen, dazu steht zu allem Überfluss noch ein Fragezeichen über Oleg Burhanau, dessen Fuß angeschwollen ist. Mit dabei sein wird wohl wieder "Aushilfskraft" Christian Blome und erneut drei Spieler aus der 2. Mannschaft. Ein großes Manko war gegen Braunschweig die Abschlussschwäche. Viele klare Chancen wurden (zum Glück auch vom Gegner) leichtfertig vergeben. In fremder Halle muss das unbedingt abgestellt werden. In der letzten Saison verlor Lindhorst (inzwischen wohl Spezialist für knappe und knappste Resultate in Wolfsburg mit zwei Punkten Differenz). Noch immer zu wenig praktiziert wird das eigentlich meist erfolgreiche Spiel über die Center, besonders immer dann, wenn in der Anfangsphase aus der Distanz gut getroffen wird. Wenn das dann nicht mehr der Fall ist, gelingt das Umschalten auf das Spiel über die Großen (Weinert / Glänzer) immer noch zu selten. Foto: privat