1. Eine Tankfüllung gegen ein Jahr Ernährung

    Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen informiert sich im Landtag

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    BAD NENNDORF. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) hat bei einem Besuch im Niedersächsischen Landtag mit einem heimischen Abgeordneten diskutiert und sich unter anderem ein Bild von seiner täglichen Arbeit gemacht.

    Die Gruppe erlebt einen aufschlussreichen Tag im Landtag.

    Von großem Interesse waren in der Gesprächsrunde die oft als landschaftlich störend empfundenen Windkraftanlagen. Erstaunt waren die Teilnehmer über die hier angewendete Technik und den nicht geringen wirtschaftlichen Ertrag dieser Anlagen. Dem gegenüber wurde die Energiegewinnung aus Kohle mittels Kraftwerken angesprochen und hinsichtlich der CO 2 Emissionen heftig diskutiert. Eventuelle Lösungen durch CO 2 Deponierung unter der Erde stehen im Raum, müssen sich aber noch hinsichtlich des zu erwartenden Gesamtwirkungsgrades beweisen. Das Thema Bio-Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wurde von den SPD Frauen ebenso skeptisch gesehen, könne doch die vorhandene landwirtschaftliche Nutzfläche nur einmal benutzt werden, entweder zur Nahrungsmittelerzeugung oder zur Energiegewinnung. Das die sogenannten erneuerbaren Energien ausgebaut werden müssten, sei unter den gegebenen Umständen wie CO 2 Emmision, Energieverknappung der fossilen Träger bei allen Beteiligten keine Frage, nur der Weg dorthin sei offen.

    Als schlechteste Lösung scheint die Spannung zwischen Nahrungsmittelerzeugung und Energieerzeugung im Raum zu stehen. Die Menge Mais, welche für eine normale Tankfüllung eines PKW benötigt würde, wäre in der Lage, einen Menschen ein Jahr lang zu ernähren. Mit dieser nachdenkenswerten Aussage eines der Teilnehmer wurde die interessante Diskussion im Landtag beendet. Foto: privat

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