AUETAL-REHREN (tt). Mit schwerem Atemschutz waren etwa ein Dutzend Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz, um ein brennendes Fahrzeug auf der Bundesautobahn A2 etwa zwei Kilometer vor der Rastanlage Auetal-Süd zu löschen.
Als der Fahrer eines litauischen Lastwagens Qualm im Motorraum seines Fahrzeuges bemerkte, brachte er den mit Möbeln beladenen 6-Tonner auf dem Standstreifen zum Stehen und konnte sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor das Fahrzeug in Flammen aufging. Die alarmierten Feuerwehren aus Bad Eilsen und Luhden hatten zunächst erhebliche Schwierigkeiten, sich zum Brandort vorzuarbeiten, da Autofahrer immer wieder die Rettungsgasse versperrten. Die Feuerwehr Rehren-Westerwald rückte mit ihren Fahrzeugen über den Rasthof-Süd an und gelangte über die Autobahn entgegen der Fahrtrichtung zum Brandort. Da der Inhalt des Wassertanks des Tanklöschfahrzeuges aus Bad Eilsen und des Löschgruppenfahrzeuges aus Luhden nicht ausreichten, wurden sie aus den Rehrener Fahrzeugen gespeist, die an der Rastanlage aufgefüllt wurden. "Etwa 5000 Liter Wasser wurden hier verbraucht", sagte der stellvertretende Auetaler Gemeindebrandmeister Ralf Kopczinsky. Unter schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte die verbrannten Möbelreste zunächst vollständig abladen. Dabei wurden immer wieder neue Glutnester aufgespürt und gelöscht. Die Autobahn musste für die Löscharbeiten und die anschließende Bergung des Fahrzeuges in Richtung Hannover für mehr als zwei Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf etwa 15 Kilometer Länge. Als Brandursache wird ein technischer Defekt angenommen. Über die Höhe des Schadens können noch keine Angaben gemacht werden.
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Nur mit schwerem Atemschutzgerät können die Feuerwehrkameraden dem brennenden LKW zu Leibe rücken.