RINTELN/SHANGHAI (km). Acht Skulpturen und Stelen von Eg Witt sind in diesen Tagen auf dem Weg nach China: Der Rintelner Künstler gehört zu den Erlauchten, die bei der elften Ausgabe der "Art Fair" in Shanghai ausstellen dürfen.
Dabei sind allein die Vorbereitungen bereits mit erheblichem logistischen Aufwand verbunden: Immerhin wiegt der größte der "Armformer" - Pendant des Kunstwerks vor dem Rintelner Feuerwehrhaus - über fünf Zentner. Insgesamt eine Tonne Kunst wird als Luftfracht von Deutschland in das Reich der Mitte befördert.
Die Ausstellung in der chinesischen Metropole findet vom 15. bis zum 19. November statt und gehört zu den größten in Asien überhaupt - in drei Hallen, auf einer Gesamtfläche von rund 22.000 Quadratmetern. Nach zehn Jahren beabsichtigen die Organisatoren jetzt vor allem, die Kommunikation und Interaktion zwischen der Shanghai Art Fair und dem Managemanet ausländischer Spitzenkünstler zu intensivieren unf gleichzeitig verstärkt die Aufmerksamkeit internationaler Kunstfreunde und -kritiker auf sich zu ziehen.
Zu den Ausstellern zählen 140 Gallerien aus 14 Ländern in aller Welt, darunter die USA, Frankreich, Spanien, Italien, Holland, Russland, Israel, Korea, Japan, Indien, Indonesien, Australien, Uruguay und Deutschland.
Die viertägige Ausstellung ist an den ersten beiden Tagen den professionellen Besuchern vorbehalten, die verbleibende Zeit gehört der Öffentlichkeit. Einer wird aller Wahrscheinlichkeit nicht mit von der Partie sein: Eg Witt. Dem ist die Reise einfach zu weit - und außerdem ist er momentan mit den Vorbereitungen zu seiner eigenen periodischen Ausstellung beschäfigt, bei der sich die heimischen Kunstfreunde am Totensonntag (25. November) im Atelier am Mecklenburger Weg über zahlreiche bislang noch nicht gezeigte Werke freuen können. Foto: km