AUETAL (tt). Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat der Gemeindeverwaltung einen eigenen Vorschlag unterbreitet, der die Diskussionen in Politik und Feuerwehr über die Neuanschaffungen von Fahrzeugen zum Transport von Mitgliedern der Jugendfeuerwehren versachlichen könnte.
Der Vorschlag sieht nach Auskunft von Friedrich Gärling vor, ein gebrauchtes Transportfahrzeug für die Feuerwehr jetzt anzuschaffen und den 9-sitzigen Bulli des Bauhofes zum Transport für die offene Jugendarbeit zu nutzen.
Im März laufe dann der Leasingvertrag für das Dienstfahrzeug der Gemeindeverwaltung aus. In diesem Zuge könne aufgrund der dann gesammelten Erkenntnisse über die Nutzung des neuen Transport-Fahrzeugs der Feuerwehr und des Bullis vom Bauhof entschieden werden, ob wieder ein Kleinwagen über Leasing angeschafft werden soll oder stattdessen vielleicht ein größerer Neun-Sitzer, der dann auch für die Feuerwehren oder für andere Zwecke der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden könne.
Für Torben Sven Schmidt ist es wichtig, die Diskussion zu versachlichen. "Auf der einen Seite müssen wir aufgrund der Haushaltssituation neue Ausgaben im Gemeindehaushalt auf das Notwendige begrenzen, andererseits ist die Sicherstellung des Brandschutzes eine wichtige Aufgabe der Gemeinde Auetal und im Interesse des Bürgers", so Schmidt, der gewährleistet wissen will, dass in den Feuerwehren eine gute Nachwuchsarbeit gemacht werden.
Außerdem sei es nach Worten von Friedrich Gärling wichtig, der neu eingestellten Jugendpflegerin auch die Möglichkeit zu geben, zum Zwecke der Jugendarbeit Kinder und Jugendliche sicher zu transportieren. Hier müsse ein Kompromiss gefunden werden. "Wir sind sicher, dass dieser Vorschlag dazu beiträgt", so Gärling. Foto: tt
Friedrich Gärling und die Kollegen der CDU-Fraktion unterbreiten einen Kompromissvorschlag.