1. Mädchentrio erringt dritte Plätze

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    LAUENAU (al). Drei Lauenauerinnen haben der landesweiten Judo-Konkurrenz gezeigt, dass mit den "Löwinnen" aus dem Flecken zu rechnen ist. Sie brachten jeweils dritte Plätze von den Niedersachsenmeisterschaften zurück in ihre Abteilung im SV Victoria. Der Platz auf dem Treppchen erlaubt ihnen auch die Teilnahme bei den im November stattfindenden Norddeutschen Meisterschaften.

    Gemeinsam erfolgreich und gemeinsam zu den Norddeutschen Meisterschaften: Sophie Ting, Katinka Wittekindt und Merle Wittekindt (v.li.).

    Der Verlauf des Turniers war jedoch alles andere als leicht. In ihrer 40-Kilogramm-Klasse tummelten sich gleich zwölf weitere Konkurrentinnen. Mandana Yadegari und Merle Wittekindt stießen dabei auf Titelaspirantinnen und gelangten so zu Vereinskameradin Sophie Ting in die Trostrunde. Hier musste unbedingt Bronze errungen werden.

    Pech für Lauenau: Yadegari musste gegen Vereinskameradin Ting antreten. Bis zuletzt hatten sich die beiden Freundinnen am Boden gebalgt und sich gegenseitig nichts geschenkt. Nach der regulären Kampfzeit stand es unentschieden in der zweithöchsten Wertung. Den danach entscheidenden Punkt errang Ting.

    Merle Wittekindt war offenbar sauer über ihr Abrutschen in die Trostrunde und ließ das prompt ihre Gegnerinnen spüren. Für die nächsten drei Kämpfe benötigte sie nur insgesamt etwas mehr als eine Minute, um sich danach ebenfalls Bronze zu sichern.

    Schwester Katinka hatte ein Handicap an diesem Tag. Trotz eines verletzten Ellenbogens wollte sie es auf der Matte wissen, verlor zunächst gegen eine Kaderkollegin und schaffte dann noch in der Trostrunde mit Bronze die gewünschte Qualifikation.

    Verletzungspech auch bei Lena Worthmann, die noch ihren ersten Kampf gewann, dann aber wegen eines schmerzenden Arms ausscheiden musste. Kim Herfeld verpaßte Bronze nur um Haaresbreite. Es wäre die vierte Lauenauer Teilnehmerin bei der "Norddeutschen" gewesen.

    Weniger erfolgreich waren die Jungen. Maximilian Käsehage hatte schon bei der Auslosung Pech, weil diese ihn mit dem Tagesfavoriten zusammenbrachte. Ein gehüpfter Schenkelwurf in nur 30 Sekunden aber brachte ihm bei seinem einzigen Sieg des Tages immerhin Aufmerksamkeit ein. Foto: al

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