1. Gespensterlehre in der "Safari"-Nacht

    Junge Judoka sind auf Safari und absolvieren dabei ihr Sportabzeichen

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    LAUENAU (al). Dass die jungen "Judo-Löwen" im Lauenauer Sportverein Victoria einmal ganz ohne ihre erklärten Disziplinen auskommen, hat soeben ein Wochenende in ihrer Sportstätte "Dojo" bewiesen. Knapp 50 Kinder nahmen an einer "Safari" teil. 20 erwachsene Betreuer sorgten mit viel Aufwand für unbeschwerte Stunden.

    Vor dem eigentlichen Vergnügen aber standen zunächst Pflichtübungen. Bereits vor der Sommerpause konnten eteliche Mädchen und Jungen die Bedingungen für das Leichtathletik-Sportabzeichen erfüllen. Nun waren die Nachzügler an der Reihe. Und weil alle sportlich gut trainiert sind, sammelten sich die notwendigen Punkte beim Laufen, Werfen, Springen sowie beim Schwimmen im kalten Freibadwasser.

    Unterdessen hatten Stephanie Barth und Anke Ziegler bereits alle Vorbereitungen für die "Judosafari" getroffen. Die Stationen dieser Spaßveranstaltung hat sich der Deutsche Judobund (DJB) ausgedacht. Bei originellen Laufübungen, Schlangenweitwurf, Gespensterweitsprung, Sumoringen und einem Kreativteil winkten Aufnäher für den Judo-Anzug geht. Die Auswertung erledigt der DJB und stellt die Abzeichen zur Verfügung.

    Nach einem abendlichen Pizza-Schmaus gab es eine spannende Nachtwanderung samt schauriger Gespenstergesänge im Wald. Nach Mitternacht demonstrierte Anke Ziegler, was Gespenster erlernen müssen, um für Grusel zu sorgen. Nach der Rückkehr im "Dojo" fielen bereits die ersten Kinderaugen zu. Und auch den versprochenen Film erlebten längst nicht mehr alle mit: Behaglich hatten sie sich schon auf das Matratzenlager zurückgezogen.

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