1. Der VfL erwartet Neuling aus Leer

    Starke Abwehr der Gäste überwinden

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    LANDKREIS (we). Relativ lange Gesichter zogen die Kicker und verantwortlichen beim Fußball-Niedersachsenligisten VfLBückeburg beim Schlusspfiff der Begegnung in Hildesheim. Beim dortigen VfV hatte sich der VfL mit 0:3 erneut eine glasklare Niederlage eingefangen. Die Situation mit weiterhin nur sechs Punkten auf dem letzten Platz spitzt sich also massiv zu.

    Die Elf von Trainer Timo Nottebrock muss allmählich "in die Strümpfe" kommen, wenn sie sich aus ihrer prekären Lage endlich befreien will. Am Sonntag trifft sich ab 14.30 Uhr im Jahnstadion auf den Aufsteiger VfL Germania Leer. Die klaren Worte des Trainers lauten: "Die Zeit der rücksichtsvollen Streicheleinheiten ist vorbei. Jeder muss seine Fehler abstellen und zeigen, dass er sich vorbehaltlos in den Dienst der Mannschaft stellt. Der Teamgeist muss neu entfacht werden. Am Sonntag zählt eigentlich nur ein Sieg!"

    Die Gäste kehrten nach nur einjähriger Abwesenheit als sofortiger Wiederaufsteiger in die vertraute Umgebung zurück. Zuletzt erreicht die Elf ein beachtenswertes 1:1 gegen Oldenburg und rangiert bei jetzt zwölf Punkten auf dem zwölften Platz, also im unteren Mittelfeld. Mit dieser Platzierung kann man zufrieden sein. Paradestück der Gäste ist die Abwehr mit den erfahrenen Akteuren wie Rodriguez (ehemals Groningen), Sylla (früher Preußen Münster) und Klemm (vormals Kickers Emden). Germania-Coach Johann Lünemann bevorzugt die defensive Spielweise. Denn bisher konnte sein Team erst ganze elf Treffer erzielen. Der VfL muss sich taktisch geschickt auf die früh störenden Gäste einstellen. Es könnte sein, dass sich die Partie zu einem wahren Geduldsspiel entwickelt. Wichtig wird sein, dass die Gastgeber ihre Fehlerquote merklich reduzieren und im Torabschluss zielstrebiger zur Sache gehen. Personell sieht es im VfL-Lager so aus, dass Niko Werner, Ibrahim Aslan und Giuseppe Porcello sowie Cord-Hendrik Möller definitiv nicht zur Verfügung stehen werden. Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Alexander Bremer und Jan Steininger. Der Trainer wird also erneut gezwungen sein, bei der Aufstellung zu experimentieren. Trotzdem wird nach seinen Worten eine "über die Grenzen hinausgehend kämpfende" Formation auflaufen.

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