1. "Tourist-Info" im Reisebüro?

    Samtgemeindeverwaltung möchte Aufgabe an Experten übertragen

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (al). Eine "Nebensache" in der Zentrale des Rathauses soll in die Hand von Experten gegeben werden. Das hat der Arbeitskreis Tourismus in der Samtgemeinde Rodenberg angeregt. Der zuständige Fachausschuss gab für weitere Beratungen grünes Licht. Ein hiesiges Reisebüro könnte diese Aufgabe übernehmen.

    Neben einer besseren fachlichen Betreuung ist das häufig wechselnde Personal ein Grund für die Initiative. Im Rathaus selbst gibt es keinen ständigen Ansprechpartner. "Eine professionellere Lösung" wünschte sich die für den Fremdenverkehr zuständige Beamtin Sandra Babin. Sie hatte vorgeschlagen, die hiesigen Reisebüros für die touristische Betreuung zu gewinnen: "Die Prospekte könnten wir ja noch verschicken." Die Reiseexperten würden jedoch über die nötigen Kontakte verfügen und könnten konkrete Programme ausarbeiten. Die Unternehmen hätten auch schon ihr Interesse signalisiert.

    "Da ist Kompetenz an der richtigen Stelle", begrüßte Heinz Laufmöller (SPD) den Vorschlag, verlangte jedoch, dabei den international gebräulichen Begriff "Tourist-Information" zu verwenden.

    Doch sehr schnell entstand die Forderung, die Aufgabe bei einer Stelle zu bündeln: "Das darf nicht in drei Händen sein", verlangte Ausschussvorsitzender Matthias Schellhaus (CDU) und schlug zugleich das Lauenauer Reisebüro vor. Dessen Inhaber engagiere sich bereits jetzt im Arbeitskreis. "Ein Außenstehender muss wissen, wo er anzurufen hat", forderte auch sein Pohler Fraktionskollege Friedrich-Wilhelm Platte.

    Babin jedoch beharrte auf ihrer Initiative: "Ich möchte alle drei in ein Boot holen." Dem stimmte auch Börries von Hammerstein (CDU) zu: "Wir sind zur Gleichbehandlung verpflichtet."

    Am Ende aber soll es nur eine Adresse geben: "Wer dann die weitere Arbeit macht, ist für den Gast doch egal", bemerkte Karsten Sucker (SPD).

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