1. Versammlung soll ein Spiegelbild der regionalen Wirtschaft sein

    Lippische Wirtschaft wählt / 60 Kandidaten stehen zu Verfügung für 48 Plätze / Ergebnis Mitte November

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    EXTERTAL (km). Bis zum 12. November können die rund 20.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detold per Briefwahl über die Zusammensetzung der neuen Vollversammlung abstimmen.

    Um die 48 Plätze der Vollversammlung bewerben sich 60 Kandidaten, wie Dr. Hannes Frank, Wahlleiter und Präsident der IHK, jetzt im Rahmen einer Pressemitteilung offenbarte.

    Das Wahlergebnis wird am 13. November ausgezählt und bekanntgegeben. "Innerhalb der folgenden drei Monate tritt dann die neue Vollversammlung zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen und wählt ihr Präsidium und den Präsidenten der IHK Lippe zu Detmold," kündigte Dr. Frank an. Die IHK-Vollversammlung wird als höchstes IHK-Beschlussgremium auch als das "Parlament der Wirtschaft" bezeichnet. Sie wird für die Dauer von fünf Jahren gewählt und trifft Entscheidungen, die die Unternehmen aus der lippischen Industrie, dem Handel und dem Dienstleistungsbereich unmittelbar sowie mittelbar berühren.

    Nach dem Motto "Mehr Wirtschaft - weniger Staat" engagieren sich insgesamt mehr als tausend Vertreterinnen und Vertreter lippischer Unternehmen ehrenamtlich in den verschiedenen Gremien und Ausschüssen der IHK Lippe. Ihr Einsatz sei umso wichtiger, so die IHK, "je mehr die Unternehmer im Sinne der Entstaatlichung Verantwortung für die wirtschaftliche Selbstverwaltung übernehmen".

    Auf ihren Sitzungen beraten und beschließen die Mitglieder der Vollversammlung Themen und Fragen, die nicht nur typische IHK-Themen wie Aus- und Weiterbildung oder Verkehrs- und Raumplanung, sondern auch andere Fragen der Standortpolitik betreffen.

    Auch das Dienstleistungsangebot der IHK und nicht zuletzt die Höhe der Mitgliedsbeiträge liegen der Vollversammlung zur Entscheidung vor.

    Ob die angetretenen Kandidaten gewählt werden, entscheiden die insgesamt elf Wahlgruppen aus den unterschiedlichen Bereichen.

    Die Anzahl der Sitze innerhalb der Wahlgruppen richtet sich insbesondere nach der Zahl der zuzurechnenden IHK-Zugehörigen, ihrem Gewerbeertrag, der Anzahl der Beschäftigten und der Auszubildenden sowie ihrem Anteil an der IHK-Finanzierung. "Denn die Vollversammlung soll schließlich ein Spiegelbild der regionalen Wirtschaft sein," erklärt Dr. Frank. "Deshalb ist es natürlich wichtig, dass möglichst viele Unternehmen an der Wahl zur Vollversammlung teilnehmen", so Dr. Frank weiter, denn "wer alle vertritt, braucht ein breites Fundament".

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