1. Preis für engagierte Jugendarbeit

    Neue Mädchenmannschaft sucht noch Spielerinnen

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    WENDTHAGEN. Ein bisschen Stolz ist schon dabei, wenn Marion Kowalski und Gerd Schmalz auf die drei Frauenmannschaften des TSV Eintracht Bückeberge schauen.

    Die meisten der derzeit 55 Spielerinnen aus dem Frauenfußball-Kader der Eintracht, deren Mannschaften derzeit die Bezirks- und die Kreisliga anführen wurden von diesem Duo in den vergangenen Jahren ausgebildet. Eine ehrenamtliche Arbeit, die viel Zeit und Anstrengungen in Anspruch nimmt und vielerorts nicht die rechte Würdigung finden würde.

    Für Kowalski und Schmalz kam es jetzt anders: Der Niedersächsische Fußball-Verband belohnte die herausragende Jugendarbeit im Mädchenbereich mit dem Sepp-Herberger-Preis. Der Eintracht-Vorsitzende Jürgen Bekemeier bedankte sich bei den beiden je mit einem Blumenstrauß, nicht zuletzt, weil die Arbeit unermüdlich weitergeht: So trainiert Kowalski derzeit wieder ein C-Juniorinnen-Mannschaft, für die sie auch noch dringend neue Spielerinnen sucht. Trainiert wird mittwochs von 17.30 bis 19 Uhr im Waldstadion in Obernwöhren. Besondere Aufmerksamkeit erfährt aber das neueste Projekt des Vereins. Seit der Sommerpause fördert der Klub gezielt Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren. Schnell hat sich auch in dieser Altersgruppe eine Mannschaft gebildet.

    Das Team trainiert dienstags (17.30 Uhr) und donnerstags (17.15 Uhr) ebenfalls im Waldstadion in Obernwöhren und sucht noch viele weitere Spielerinnen der Jahrgänge 1998 bis 2001. "Wer Lust hat, sollen einfach vorbei kommen", sagt Kowalski, die sich schon auf die neuen Mädchen freut. Foto: privat

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