1. Musiktage mit Werken von Puccini und Poulenc

    Auftakt am 11. November mit den "Acht Göttinger Cellisten" in der Nikolai-Kirche

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    RINTELN (km). Abwechslungsreichtum kennzeichnet das Programm der 32. Rintelner Musiktage, das jetzt vom künstlerischen Leiter Wolfgang Westphal im Sitzungssaal der Volksbank an der Klosterstraße vorgestellt wurde. Die drei von der Nikolai-Kirchengemeinde veranstalteten Konzerte sind in der Zeit vom elften bis zum 25. November zu hören.

    Wolfgang Westphal, Petra Rabbe-Hartinger und Ansgar Haverkamp stellten das Programm für die 32. Rintelner Musiktage vor.

    Beim orchestralen Höhepunkt der diesjährigen Konzertserie dirigiert Wolfgang Westphal wieder die Jenaer Philharmonie.

    Den Auftakt bildet am Samstag, dem elften November, ein Konzert mit den "Acht Göttinger Cellisten". Das Ensemble aus der Universitätsstadt spielt Werke unter anderem von Villa Lobos und Fauré.

    Der orchestrale Höhepunkt der diesjährigen Konzertserie in der Nikolai-Kirche steigt am Sonntag, dem 18. November. Auf dem Programm stehen die "Messa Di Gloria" von Puccini sowie das modernere "Gloria" von Poulenc. Es spielt die Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Wolfgang Westphal. Zu dem Konzert gibt es am Mittwoch, dem 14. November, eine Einführungsveranstaltung - ab 19.30 Uhr in der Schalterhalle der Volksbank an der Klosterstraße. Der Eintritt ist frei. Zum Abschluss der Musiktage gastiert am Sonntag, dem 25. November, das Ensemble "Marais Consort". Das Sextett aus Hamburg präsentiert Musik der Renaissance und des Barocks, unter anderem mit Werken von Scheidt, Weckmann, Dowland und Schop. Gleichzeitig gibt es für Eingeweihte ein "Rist-Gedenkkonzert": Johann Rist, geboren am achten März 1607, studierte an der Universität in Rinteln Theologie und begegnete dabei auch Josua Stegmann, der nachhaltigen Einfluss auf ihn ausübte. 15 der damals von Rist geschriebenen Lieder befinden sich noch heute im evangelischen Kirchengesangsbuch. Johann Rist wurde seinerzeit vom Kaiser zum "Fürst aller Poeten" erklärt und 1653 auch geadelt. -

    Bei der Vorstellung des Programms dankte Wolfgang Westphal besonders Vorstandsmitglied Ansgar Haverkamp von der Volksbank, ohne deren großzügige Unterstützung die Durchführung der kostenträchtigen Konzertserie gar nicht möglich sei. Zu den weiteren Sponsoren zählen der Förderkreis Musik an Sankt Nikolai, vertreten durch Petra Rabbe-Hartinger, der Kulturring, der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg, die "Schaumburger Landschaft" und die Klosterkammer Hannover. Karten gibt es ab sofort bei der Volksbank und bei der Schaumburger Zeitung.

    Foto: km

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