1. Helfen kann so einfach sein

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    BAD NENNDORF (pd). Seit Jahren unterstützt Antonie Naacke nach Kräften die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". Auch in diesem Jahr ist ihr Haus im Horster Feld 3 in Bad Nenndorf wieder eine offizielle Annahmestelle für die liebevoll gepackten und verzierten Schuhkartons, die weltweit zum Fest der Liebe Hoffnung schenken. Bis zum 17. November nimmt Antonie Naacke die Sendungen entgegen. Zur Deckung der Kosten für Transport und Abwicklungen werden neben den Päckchen auch sechs Euro erbeten. Seit 1996 findet die in Großbritannien ins Leben gerufene Aktion im deutschsprachigen Raum statt. Die Idee der Aktion, deren wichtigstes Anliegen es ist, Hoffnung zu schenken, ist so einfach wie bestechend: Ein handelsüblicher Schuhkarton wird mit Geschenkpapier beklebt, mit Dingen des täglichen Bedarfs und dem, was Kindern Freude macht, gefüllt: Schulsachen wie Hefte, Buntstifte und Lineal oder Hygieneartikel wie Zahnbürste und Kamm sind in den Empfängerländern wahre Schätze. Kleidung, Spielsachen und Süßigkeiten – all das, was Kinderherzen höher schlagen lässt – machen das Päckchen komplett. Mit einem Aufkleber zeigen die Päckchenpacker an, für welche Altersgruppe die Geschenke geeignet sind und so sich ein Mädchen oder Jungen über das weit gereiste Paket freuen darf. Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen dürfen der Empfängerländer, die vorwiegend in Osteuropa liegen, dürfen nur neue Waren und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten wie Gummibärchen importiert werden. Ist der Schuhkarton gepackt, kann er zu der registrierten Annahmestelle zum Beispiel im Horster Feld zu Antonie Naacke gebracht werden. Von dort aus gehen die Päckchen über geschulte Sammelstellen und Regionallager in die Empfängerländer.

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