LANDKREIS. In der Fußball-Bezirksliga 1 hat der TSV Hagenburg am letzten Spieltag mit einem knappen, aber verdienten 2:1 über seinen Angstgegner aus Neuenkirchen einen wichtigen Heimsieg errungen, der ihn nun auf den sechsten Tabellenplatz befördert hat. Mit elf Zählern liegt die Mannschaft von Trainer Oliver Blume nur um zwei Punkte Rückstand hinter dem Führungsduo aus Rehden und Münchehagen und nur einen Punkt hinter dem Rangdritten SG Diepholz. Und gerade zu diesem Gegner führt am Sonntag die Reise des TSV. Um 15 Uhr muss er hier auflaufen und steht vor einer sehr hohen Hürde. Die Diepholzer gewannen zuletzt klar mit 3:0 in Rehburg, sind nach wie vor ungeschlagen. Denn drei Siegen stehen drei Unentschieden gegenüber. Mit dieser vorläufigen Bilanz des zum Kreis der Titelanwärter zählenden Gastgebers ist also alles gesagt. Die Hagenburger müssen sich "warm anziehen", werden aber Keineswegs von vornherein die Partie verlorengeben. Chancenlos ist Hagenburg sicher nicht.
Der zweite Schaumburger Vertreter in der Bezirksliga 1 , der TuS Niedernwöhren, muss sich am kommenden Spieltag mächtig strecken. Die Mannschaft von Trainer Dittmar Schönbeck hat nämlich am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenvierten TV Stuhr aufzulaufen, wo die Trauben besonders hochhängen. Am letzten Spieltag schoss der TuS endlich die ersten Saisontreffer, musste sich aber letztlich mit einem 3:3 gegen den Spitzenreiter aus Rehden begnügen. Dennoch wird dieses Ergebnis der Schönbeck-Elf nun neue Flügel verleihen. Die Gastgeber gewannen vier Begegnungen, mussten aber auch schon zwei Niederlagen einstecken (1:2 gegen Rehden und jüngst 0:2 in Sulingen). Diese Resultate zeigen also, dass dem Gastgeber kurz vor den Toren Bremens durchaus beizu- kommen ist. Der TuS wartet nach wie vor auf seinen ersten Saisonsieg, ziert weiterhin mit nur zwei Punkten das Tabellenende. Doch mit dem Ergebnis des Vorsonntags im Rücken soll nun Aufbruch zu sportlich besseren Zeiten eingeleitet werden. Allerdings muss der TuS, der zuletzt eine schnelle 3:0-Führung gegen den Tabellenführung verspielte, bis zum Abpfiff hochgradig konzentriert bleiben.