1. Eigentlich sollte jeder Tag "Kindertag" sein

    700 Kinder machen rund um die St. Nikolai-Kirche mit ihrem Reisepass eine Weltreise

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    RINTELN (ste). Auf der ganzen Welt wird der "Weltkindertag" gefeiert und eine herausragende Veranstaltung fand in Rinteln rund um die St. Nikolai-Kirche statt. Organisiert vom Stadtmarketingverein Pro Rinteln und seiner derzeitigen Stadtmanagerin Annette Achilles fanden sich rund 700 Kinder ein, um mit zu feiern.

    Für Karl-Heinz Buchholz eine willkommene Gelegenheit, sich den Kindern als ihre Bürgermeister vorzustellen und sie einzuladen: "Kommt ins Rathaus oder schreibt mir, wenn ihr Sorgen und Nöte in der Stadt habt!" Für ihn sollte "...eigentlich jeder Tag ein Kindertag" sein.

    Frau Achilles ließ die Kindertagsflagge auf dem Marktplatz hissen und dann ging‘s mit Volldampf ans Sammeln der begehrten Landesstempel an den verschiedenen Ständen. Schulen, Kindergärten, Vereine, Institutionen und Organisationen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und zu den von ihnen repräsentierten Ländern Spiele, Naschwerk und Informationen organisiert. In den "Reisepass" der Kinder gab es die Stempel, doch vorher mussten die kleinen Teilnehmer erst noch die vielen kleinen und großen Aktionen mitmachen, die angeboten wurden.

    So hatte die Lebenshilfe (Italien) einen Ferrari-Parcour aufgebaut und prüfte das Wissen über die Lage italienischer Städte ab. Die Berufsbildende Schule ließ die Kinder mit Hammer und Meißel Tonklumpen zerklopfen und dabei lernen, dass es Kinderarbeit in Indien gibt.

    Es gab einen Menschen-Kicker für Kinder, eine Super-Rollbahn des Kinderschutzbund, einen hervorragenden Stand der Türkischen Moschee, die mit Cem Ipek und jeder Menge Leckereien über ihre Kinder- und Jugendarbeit informierte und einen Stand der Rintelner Polizei, die mit Sibylle Bädermann, Claudia Schroth, Bianca Hartmann und Britta Steffen-Melchin geballte Frauen-Power zeigte. Der Kindergarten Exten mit Erzieherin Sabine Schinz ließ mit dem Musik- und Tanzprogramm AIDA-Party-Stimmung mit Clubatmosphäre aufkommen, am Mexiko-Stand des Studienkreises konnten die Kinder eine "Pinata" ausprobieren. Hier werden mit einem Stock bunte Papierballons zerschlagen und es fallen Süßigkeiten heraus.

    Viele weitere Stationen der Weltreise laden zum Mitmachen ein. Das Gymnasium ist mit China vertreten und zeigt nicht nur Geschicklichkeitsspiele aus dem Land der Mitte, sondern weist auch auf den neuen Austausch mit Chongqing in China hin, der durch Lehrer Ralf Kirstan vorangetrieben wird.

    Annette Achilles ist begeistert. Der erste Rintelner WeltKindertag mit dem Motto "Ich bin ein Kind dieser Welt" kann als voller Erfolg verbucht werden und schreit regelrecht nach Wiederholung, die Achilles für das nächste Jahr versprach. Foto: ste

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