RINTELN/MINDEN (ste). Bernd Pusch vom Rintelner Kanu-Club war in diesem Jahr Start-Chef der Rinteln-Fahrer beim "Blauen Band der Weser" und der Internationalen Weserberglandrallye. Rinteln erwies sich bei den Teilnehmern als der beliebteste Startort. "Die Zahl der in Rinteln startenden Kanuten ist größer 1.000", so Pusch, der damit einen neuen Rekord verkündete. Erstmals war in diesem Jahr auch der Rintelner Kanu-Chef Peter Specht selbst auf Tour, zusammen mit 16 weiteren Mitgliedern des Vereins. Vier Rintelner Starter wollten die Gold-Strecke aus Hameln bis nach Minden absolvieren.
Ziel aller Kanuten war auch in diesem Jahr wieder Minden und dort wartete eine ganz besondere Aktion auf die Teilnehmer. Von der Weserbrücke in Porta Westfalica aus war ein fünf Kilometer langes Seil bis nach Minden entlang des Weserverlaufs gespannt. Die Kanuten wollten ein Zeichen gegen die vermehrte Einleitung von Salz in die Werra und somit auch Weser setzen und den längsten Konvoi muskelgetriebener Wasserfahrzeuge bilden. 776 zusammenhängende Boote galt es zu schlagen und gleich drei Notare überwachten die ordnungsgemäße Durchführung der Aktion, deren Ziel die Eintragung ins Guiness-Buch-der-Rekorde war.
Aktive aus ganz Deutschland und den Niederlanden waren am Sonntag auf der Weser zu finden und fanden Hilfe beim Wassern der Boote bei den freiwilligen Helfern der DLRG Rinteln. Am Bootshaus des Rintelner Kanu-Club sorgte ein Team dafür, dass sich die Hamelnfahrer erfrischen konnten. Das ganze Wochenende fanden in Minden neben der Weserberglandrallye zahlreiche andere Wassersport-Veranstaltungen statt, so unter anderem ein Drachenbootrennen, ein Zehn-Stunden-Schwimmen im Sommerbad Minden, ein Achterrennen auf der Weser, eine Langstreckenruderregatta vom MRV Bootshaus und vieles mehr.
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