EXTEN (ste). Exten ist unvorstellbar alt und dennoch ist der Ort mit seinen rund 2.000 Einwohnern vital, dynamisch und jung. So präsentierte sich Exten am Wochenende anlässlich der Jubiläumsfeier mit einer Gewerbeschau rund um den Anger und lud die Besucher ein zu einem bunten Kinderfest und einem Discoabend.
Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer hatte aufgrund der Großwetterlage vor dem Fest noch ganz fest die Daumen für ein trockenes Wochenende gedrückt und scheinbar hatte es geholfen. "Es war das schönste Festwetter, das wir uns wünschen konnten", so Ortsbrandmeister Oliver Kirstein, der sich mit seinen Kameraden und einer Fahrzeugschau ebenso ins Zeug gelegt hatte wie etwa der Kindergarten und die Grundschule, deren Gelände zum Verweilen bei allerlei Aktivitäten einlud.
Alle Betrieben, in denen das Extener Wirtschaftsleben boomt, zeigten in einer Präsentationsmeile die vielfältigen Möglichkeiten ihres Wirkens. Historisches und Modernes standen Seite an Seite beim Fest und natürlich durfte auch die Präsentation des wohl wichtigsten Festereignisses eines jeden Extener-Jahres nicht fehlen. Die Züge des Schützenfestes zeigten einen bunten Querschnitt aus ihrer Kampfmaschinerie.
Auf dem Hof von Bauer Mohrmann gab es einen Einblick in die tiergerechte Schweinehaltung und die Muttersau mit ihren Ferkeln fand die Fete einfach "tierisch" gut.
Durch die Feststraßen zog die "Royal Garden Jazz Band", verbreitete Frohmut mit ihrer Musik und lud ein zu mehr, denn am Abend gab es "Skyliner" live und bei freiem Eintritt.
Der Sonntag stand in Exten unter gleichen Vorzeichen. Die Schlingborner sorgten für Unterhaltung und es gab Vorführungen von Extener Vereinen, die Werbung für ihre sinnvollen Freizeitbeschäftigungen machten und zeigten, wie quirlig der Rintelner Ortsteil ist.
Besonders beliebt war am Jubiläumswochenende ein Besuch in der Heimatstube des Dorfes, in der jede Menge alter Haushaltsgeräte ausgestellt sind und an die große Tradition der Korbmacherei in Exten erinnert wird. Ein rundum gelungenes Fest, das sich in der Dorfchronik als Erfolg niederschreiben wird. Foto: ste