1. Schlafende Hausbewohner im Sechsackerweg werden überfallen

    Auto, Geld, Schmuck und EC-Karten gestohlen / Täter haben keine Spuren hinterlassen

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    ESCHER (tt). Zwischen Sonntag 23 Uhr und Montag 5.30 Uhr sind dreiste Täter in fünf Wohnhäuser im Sechsackerweg eingebrochen und haben schlafende Bewohner beraubt. Die Täter stiegen durch Hintertüren oder Garagen in die Häuser ein.

    Im Haus Nummer 5 knackten die Einbrecher das Zylinderschloss der Hintertür und gingen durch das gesamte Haus. Im Obergeschoss stahlen sie aus einem Portemonnaie 20 Euro. Außerdem nahmen sie einen Autoschlüssel an sich und verließen den Einbruchsort mit dem erst zwei Jahre alten Ford Focus C-Max der Eigentümer im Wert von etwa 15 000 Euro. Im Haus Nummer 9 wurden die Täter von einem Hund vertrieben, der anschlug. Gegen 0.30 Uhr hat der Hund etwa zehn Minuten lang gebellt. Trotz allem setzten die Täter ihre Tour fort und drangen durch den Hintereingang in den Wirtschaftsraum des Hauses Nummer 8a ein. Ungestört gingen sie durch fast alle Räume, stahlen 50 Euro, eine goldene Kette und eine EC-Karte aus einer Geldbörse und nahmen einen Bundeswehr-Parka und eine –jacke an sich. Die Jacke fand die Polizei am Morgen beim Nachbarn von Haus Nummer 8 an der Garagentür. Hier war es den Unbekannten nicht gelungen, die Garage zu öffnen. Bei Haus Nummer 11f waren sie erfolgreicher. Hier kamen sie durch die Garage ins Haus und sahen sich gründlich in allen Räumen um. Eine wertvolle Münzsammlung, 170 Euro aus der Geldbörse des Ehemannes und 120 Euro und eine EC-Karte aus dem Portemonnaie der Ehefrau raubten sie. Außerdem den Ersatzschlüssel für das Auto, das unverschlossen in der Garage stand und die Fernbedienung für die Garage, die im Auto lag. Hier geht die Polizei davon aus, dass die Täter noch einmal zurück kommen wollten oder wollen, um das Auto zu stehlen.

    Nachdem die ersten Geschädigten am Montag Morgen den Einbruch feststellten und die Polizei vor Ort war, meldeten sich die weiteren vier Anwohner des Sechsackerweges und gaben ihre Anzeigen auf. "Alle Bestohlenen haben tief und fest geschlafen. Niemand hat etwas bemerkt. Spuren haben die Täter nicht hinterlassen. Sie müssen mit Handschuhen gearbeitet haben, und von dem Werkzeug ist ebenfalls nichts an den Tatorten zurückgelassen worden", sagte Hans-Jürgen Janßen von der Polizeistation Rehren. Hinweise werden dort unter der Rufnummer (05752) 1290 entgegen genommen.

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