RODENBERG (pd). Durch die Verschmelzung der Interessengemeinschaft Windmühle (IG Windmühle) in den Heimatbund Rodenberg ist auch eine neue Ausrichtung der Strategie entwickelt worden. Die Windmühle, so der Vorstand des Heimatbundes, soll noch stärker als bisher in den öffentlichen Blickpunkt gerückt werden. Um das zu erreichen ist geplant, das Rodenberger Wahrzeichen in der Zeit von April bis Oktober jeweils am ersten Sonntag eines jeden Monats von 15 bis 17 Uhr zu öffnen. Im Erdgeschoss der Mühle soll in den kommenden Wochen eine Ausstellung entstehen, die neben der Geschichte der Windmühle, die Getreideernte und die Verarbeitung von Getreide veranschaulicht. "Wir wollen den Standort damit noch weiter in Szene setzen und die Mühle für Besucher attraktiver machen", kündigt Henning Dormann, Vorsitzender des Heimatbundes an.
Dringend gesucht werden engagierte Mitstreiter die bereit sind, an den sieben Sonntags-Öffnungsnachmittagen die Aufsicht in der Windmühle zu führen. Auch bei der Gestaltung der Ausstellung werden noch jede Menge helfende Hände und Ideengeber gesucht. "Wir würden uns freuen, wenn auf diesem Weg eine Art Windmühlen-Arbeitsgruppe im Heimatbund zustande kommt, die sich aktiv um die Belange der Windmühle kümmert", ergänzt Dormann. Der erste "offene Sonntag" wird am Ostersonntag, 4. April stattfinden. Familie Schwarz aus Rodenberg aus den Reihen ehemaligen IG-Windmühle hat sich bereiterklärt, bei dieser "Premiere" die Aufsicht zu übernehmen. Wer Interesse hat, sich bei der geplanten Arbeitsgruppe mit einzubringen oder an einem der sechs folgenden "Öffnungstage" zur Verfügung zu stehen, kann sich bei Marlies Berndt-Büschen unter Telefon 05723/6192 oder beim 1. Vorsitzenden Henning Dormann unter Telefon 05723/914925 melden.