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BMX - Ein besonderer Sport

Der Begriff Trendsport ist für BMX (Bicycle Moto Cross) nicht unbedingt zutreffend. Viele so genannte Trendsportarten gelangen so schnell in den Blickpunkt des Interesses, wie sie auch wieder verschwinden. Dagegen ist BMX bereits 1969 im US-Bundesstaat Kalifornien entstanden und hat bis heute weltweit viele begeisterte Anhänger.
Der Grundgedanke des BMX ist recht einfach: Auf speziellen Bahnen versuchen mehrere Starter auf geländegängigen und robusten Rädern die Hindernisse so schnell wie möglich zu überqueren. BMX-Anhänger betrachten ihre Fun- und Extremsportart aber nicht als bloßes „im Kreis fahren“, sondern als Sportart, die bestimmte Eigenschaften weckt und fördert. Mut, Courage, Schnelligkeit, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer sind Synonyme für den „BMXer“. Jemand, der ein BMX sein Eigen nennt, benutzt es meistens nicht nur als simples Fortbewegungsmittel, sondern steht ihm mit Respekt gegenüber. Dementsprechend groß ist auch die Wartung und Pflege des Bikes.
Nach Europa kam der Sport über die Niederlande, Frankreich und England, wo auch die erste Europameisterschaft veranstaltet wurde. Heute gibt es in den meisten europäischen Ländern BMX-Verbände, die nationale und internationale Meisterschaften organisieren. In Deutschland sind die „BMXer“ in den Bund Deutscher Radfahrer integriert. Im Laufe der Jahre sind in vielen Städten und Gemeinden BMX-Bahnen entstanden. In Schaumburg existiert unter anderem ein Rundkurs in Stadthagen am Festplatz. Allerdings in nicht gerade optimalen Zustand. Dies ist vielleicht damit zu begründen, dass BMX zwar kein kurzlebiger Trendsport ist, aber nie den ganz großen Schritt zur breiten Öffentlichkeit gemacht hat. So gibt es zwar viele, die begeistert BMX fahren, aber nicht unbedingt so wahrgenommen werden. Trotzdem: BMX war und ist ein Sport, der beim Zuschauen und erst recht beim aktiven Fahren begeistert.


Jörg Nielaczny | redaktion@marktplatz-schaumburg.de

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