1. Ausstellung über den 30-jährigen Krieg

    Heimatbund präsentiert aktuelles Programm für den September / Plattdeutsch, Ausflüge und vieles mehr geplant

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    RINTELN (km). Der Heimatbund Grafschaft Schaumburg hat jetzt seine Termine für den August bekannt gegeben. Zum Auftakt gibt es wieder eine Wanderung: Am kommenden Donnerstag, dem fünften, geht es von Rinteln aus zum Steingarten in Möllenbeck - mit anschließender Einkehr zum Kaffeetrinken im "Klostercafé". Treffpunkt ist um 13.30 Uhr auf dem Parkplatz am Steinanger. Am Sonntag, dem achten sowie am Donnerstag, dem 19. September finden Führungen durch die aktuelle Sonderausstellung "Welt in Flammen" statt. Die Veranstaltungen mit Museumsleiter Dr. Stefan Meyer beginnen jeweils um 19 Uhr. Das "Erzählcafé" meldet sich am Mittwoch, dem elften September, aus der Sommerpause zurück. Zu Gast ist Karl-Martin Pacholek, der vom dörflichen Alltag und vom Kurortleben in den Nachkriegsjahrzehnten berichtet, "als Steinbergen Sommergäste aus ganz Norddeutschland anzog". Die Freunde der plattdeutschen Sprache treffen sich das nächste Mal am Donnerstag, dem zwölften September. Treffpunkt ist wie immer um 15 Uhr im Hotel "Stadt Kassel". Ansprechpartner sind Gerd Wilkening (Telefon 05751/75266) und Heinrich Edler (05751/2488). Ebenfalls am Donnerstag, dem zwölften September, steht ein weiterer historischer Ortsspaziergang auf dem Programm - diesmal mit Andreas Schmeiche, Christoph Höller und Dr. Stefan Meyer in Friedrichswald. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Gasthaus "Pfingsttor". Der Parcours führt durch den einstigen Tiergarten der Schaumburger Grafen. Die Teilnehmer erfahren zudem mehr von Bergleuten, Köhlern und den Siedlungspionieren des 18. Jahrhundert. Weil der rund zweistündige Ausflug auch durch Gelände abseits des Weges geht, sind festes Schuhwerk und gute Konstitution erforderlich. Noch bis zum 22. September läuft die aktuellen Sonderausstellung im Museum, in der unter dem Titel "Welt in Flammen" Bilder, Dokumente und Original-Objekte aus dem Dreißigjährigem Krieg an der Weser zu sehen sind. Wohl kein anderes Ereignis der neueren Geschichte hatte so tief greifende und zerstörerische Folgen für das Wesergebiet wie der 30-jährige Krieg. Schlachten, Plünderungen, Gelderpressungen, Morde, Brandschatzungen und die Pest brachten zahllosen Menschen Ruin oder Tod. Die Ausstellung stellt mit zahlreichen Originalen die wichtigsten Leitlinien jener tragischen Zeit und ihrer Akteure im Land an der Weser vor. - Die Eulenburg, das Universitäts- und Stadtmuseum Rinteln, ist in der Regel dienstags bis Samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen sind nach Absprache auch Termine vormittags oder abends möglich (Telefon 05751/ 41197). Foto: km

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