1. In der Matsche fällt es sich für Biker einfach weicher

    Mountainbiker trotzen dem Regen / Weniger Anmeldungen und kaum Besucher / Wenig heimische Beteiligung

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    RINTELN (ste). Vergleicht man die Kulisse der letzten Stüken-WeserGold Mountainbike-Cups mit diesem Jahr, so ist die Bilanz eher enttäuschend. "Es gab wenig Besucher", stellte Stefan Diete vom ausrichtenden Verein Victoria Lauenau fest. Er hatte mit seinem Organisationskomitee extra das besucherträchtigste Rennen der Teams ans Ende gestellt, um die Zuschauer möglichst lange in der Stadt zu halten. Das hatte für die Teilnehmer des Teamrennens den Vorteil, dass sie die Regenpause für ihr Rennen nutzen konnten. Während die Bambinis, Promis und Einzelrennen noch mit zum Teil kräftigen Schauern kämpfen mussten, hatten es die Teams weitgehend trocken. Doch Matsche schockt Mountainbiker ohnehin nicht: "Da fällt man doch viel weicher", hieß es aus den Reihen der Aktiven. Und Stürze gab es; zwar nicht so spektakuläre wie in den vergangenen Jahren an den aufgebauten Hindernissen, dafür aber im Blumenwall an nassen Baumwurzeln ohne größere Verletzungen. Die Strecke selbst erinnerte nicht an die der letzten Jahre. Längere Geradeausstrecken waren im Blumenwall ausgesteckt, dafür aber auch knackigere Anstiege nach engen Kurven. Auch an der Pfaueninsel gab es eine Änderung. Nach Neuanpflanzungen der Stadt auf der Westseite wurde der Bereich ausgespart und es ging über ein Steilstück der Ostseite runter auf die Insel über Gerüstbauteile von Schöttker und wieder zurück. Insgesamt wieder ein anspruchsvoller Parcour durch den Blumenwall und die Rintelner Innenstadt. Bei den 16 teilnehmenden "Bambinis" konnte Ben Vorberg die beste Zeit vor Tom Schuster und Levi Brauer herausfahren. Das Promi-Rennen war bei geringer Beteiligung ohne Zeitnahme und ohne eine Teilnahmegebühr. Dafür sollte für den guten Zweck gespendet werden. Hier scheint für die Zukunft bei neun "Promis" noch Nachholbedarf, denn besonders die "Rintelner Gesichter" ziehen doch immer wieder Publikum an. Doch die hielten sich nicht nur beim Promi-Rennen zurück, auch sonst war die Beteiligung nicht mit den Vorjahren vergleichbar. Während die auswärtigen Biker kamen und die ersten Plätze abräumten, war - bis auf das Teamrennen - die heimische Beteiligung eher mau. Auch hier müssen die Veranstalter aufpassen, dass der lokale Bezug nicht verloren geht und besonders im heimischen Bereich vermehrt die Werbetrommel für die Teilnahme an dieser Breitensportveranstaltung rühren. So richtig schnell und spektakulär wurde es, als die Elite auf die Rennstrecke gelassen wurde. Eine Stunde hatten sie Zeit, um die meisten Runden im Blumenwall zu fahren. Yannick Gruner vom "Stevens Racing Team" siegte hier. Bei den Teams holte sich das "Team Springe" den ersten Platz vor den "WeserWaden" und dem "Stüken Team SHK". Foto: ste

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