1. Ein Fünkchen Hoffnung bleibt erhalten

    Hannover-96-Boss Martin Kind zu Gast bei der CDU im Hofgarten / 80 Millionen Euro Umsatz für die Saison erwartet

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    MÖLLENBECK (km). "Der Fußball bringt Menschen zusammen und lässt sie gemeinsam fiebern, jubeln oder auch trauern" - so hieß es in der Einladung zu einem besonderen Meeting, zu dem der CDU-Europakandidat Tilman Kuban am Montag in den "Hofgarten" eingeladen hatte. Neben den heimischen CDU-Mitgliedern hatten sich dazu auch zahlreiche Hannover-96-Fans eingefunden, denn der Gast beim "Kneipengespräch" war kein geringerer als 96-Geschäftsführer Martin Kind. Obwohl der Verein vor dem Abstieg aus der Bundesliga steht, zeigte sich dessen Boss noch nicht ganz desillusionisiert, denn theoretisch ist das Wunder des Klassenverbleibs mathematisch ja noch realisierbar - mit ganz viel Glück freilich, da waren sich alle Anwesenden einig. Martin Kind wartete dessen ungeachtet zunächst mit einigen aufschlussreichen Zahlen auf. Zum Beispiel, dass sein Verein in dieser Saison mit einem Umsatz von 80 Millionen Euro rechnen könne - was auf den ersten Blick nicht schlecht aussehe, sich im Vergleich allerdings schnell relativiere: Bayer München etwa kalkuliere mit über 600 Millionen per anno - aber mit denen könne ja sowieso niemand mithalten. Negativ gestalte sich auch, gab Kind unumwunden zu, die Tranfer-Bilanz: Unterm Strich habe der Verein in den letzten 20 Jahren keinen Gewinn machen können - obwohl zahlreiche gute Spieler abgewandert sind. Spannend dürfte auch die Frage nach dem neuen Sportdirektor des Vereins sein: Für die Nachfolge des scheidenden Horst Heldt, so Martin Kind, gebe es einen "ganzen Stapel" an Bewerbungen - darunter auch einige Prominente. Was die Zukunft am Ende bringt, steht in den Sternen: Am kommenden Samstag müssen die 96er erst einmal ihr Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnen - und hoffen, dass der VfB Stuttgart daheim gegen Wolfsburg verliert. Am letzen Spieltag sind die 96er in Düsseldorf zu Gast, während Stuttgart "auf Schalke" ums Überleben kämpft. Foto: km

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