1. Probespielen und Experimente

    Tag der offenen Tür im Museum, der Stadtbücherei und der KJMS

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    RINTELN (km). Der Tag der offenen Tür in der Eulenburg hätte besseres Wetter verdient gehabt: Die feucht-kühle Witterung schreckte offenbar etliche potenzielle Besucher ab, Dennoch war im Museum, der Kreisjugendmusikschule und der Stadtbücherei am Samstagnachmittag einiges los. In der KJMS etwa gaben sich die überwiegend ganz jungen Interessenten die Klinke in die Hand, um sich am Klavier, mit der Flöte, der Geige oder auch am Schlagzeug zu probieren. Auch nutzten KJMS-Leiter Lutz Göhmann und seine Kollegen die Gelegenheit, die zahlreichen Angebote ihrer Schule vorzustellen. In der Stadtbücherei gab es unterdessen einen Bücherflohmarkt, und gleich zwei Mal wurde ein Bilderbuch-Kino für Kinder aufgeführt. Im Museum nutzten etliche Besucher die letzte Möglichkeit, die Sonderausstellung "Kleine Giganten. Insekten, Spinnen & Co" zu besuchen. Gleich zwei Mal begleitete Museumsleiter Dr. Stefan Meyer die Interessenten bei dem Rundgang durch die spannende Ausstellung. Meyer konnte schließlich auch noch mit einer weiteren Attraktion aufwarten. Bei seiner "kleinen Experimentalführung" in der Universitätsabteilung stellte er erstmals einige neue Errungenschaften des Museum vor: Geräte, mit denen an der Rintelner Universität bereits im 18. Jahrhundert Experimente mit Elektrizität gemacht wurden. Was damals freilich in der Regel eher unterhaltsamen Charakter hatte, das zeitigte in Rinteln nachgerade eine technische Revolution: Nachdem der Rintelner Professor Johann Matthäus Hassencamp in Frankfurt den berühmten Benjamin Franklin kennen gelernt hatte, ließ er sich von dessen Erfindung des Blitzableiters inspirieren - mit dem Ergebnis, dass Rinteln schon im Jahr 1779 als erste Stadt über ein "flächendeckendes" System vonBlitzableitern verfügte. Foto: km

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