1. Kirgisische Tomatenpflanze oder lieber die "Dicke Sau"

    Großes Interesse an Tomatentauschbörse und alten Sorten

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    RINTELN (ste). Was haben "Kartoffelblätter" an einer Tomatenpflanze verloren? Diese Frage klärten Dieter Kellermeier und Manfred Langemeier bei der "Tomatentauschbörse" auf dem verregneten Rintelner Wochenmarkt. Denn eigentlich sind es auch keine Kartoffelblätter, die sich an der Pflanze befinden: "Sie sehen nur so aus!" Und auch beim "Roten Heinz", der "Dicken Sau" oder dem "Gelben Ei" sind die Namen kreativ. Der Vorteil dieser alten Sorten: "Sie sind oft robuster als die gängigen Pflanzen aus den Märkten und ihre Früchte sind aromatischer!" Was man bei den beiden Tomatenexperten vom Obst- und Gartenbauverein auf dem Wochenmarkt noch lernen konnte: Dieter Kellermeier verfügt über einen Schatz von 150 verschiedenen Tomatensamen und diese wurden durch die Tauschbörse noch erweitert, unter anderem durch eine kirgisische Sorte. Wer einfach eine der vielen Tomatenpflanzen kaufen und nicht eintauschen wollte oder konnte, hatte auch dafür die Chance. 2,50 Euro aus dem Erlös gingen an die "Stiftung für Rinteln", die Werbung machte für ihr angestrebtes Tastmodell der Stadt Rinteln, dass am nördlichen Eingang der Fußgängerzone aufgestellt werden soll. Noch fehlt allerdings Geld für das 30.000 Euro teure Modell. Der Baubetriebshof hatte sich ebenfalls einen Platz auf dem Wochenmarkt gesichert und verkaufte die Samenmischung "Rintelner Blütenzauber". Drei Quadratmeter Fläche kann man mit dieser Mischung bunt blühend begrünen. Foto: ste

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